von leoni am 02.04.2007 - 22:15
Pflegt man Azaleen fachgerecht, können sie zwanzig Jahre und älter werden:
Sie sind empfindlich gegen viel Kalk - gießen also nur mit weichem Wasser, und während der Blütezeit ist der Wasserbedarf besonders hoch, wobei es aber nicht zu stauender Nässe kommen darf. Zimmerazaleen wollen es hell, vertragen aber keine direkte Sonne.
Von Mai bis September sollte man sie an einen luftigen, halbschattigen Platz stellen. Während des Winters sind warme Wohnräume ungeeignet. Am besten treiben die Knospen bei 5 - 12 Grad aus. Mit dem Anschwellen der Knospen können die Temperaturen bis auf etwa 18 Grad steigen.
Nach der Blüte werden die Fruchtknotenansätze ausgebrochen. Stark durchwurzelte Pflanzen, die in kleinen Töpfen stehen, setzt man nun in größere Gefäße. Als Pflanzerde verwendet man reinen Torf. Seine gute Luft- und Wasserführung, der Wuchsstoffgehalt und die organischen säuren wirken anregend auf das Azaleenwachstum.
Zur Sommerfrische bringt man die Zimmerazaleen auf den halbschattigen Balkon oder senkt die Gefäße im Garten unter einem Baum bis zum Topfrand in den Gartenboden ein. Ende Juli wird dann die Düngung eingestellt und die Pflanze nicht mehr so feucht gehalten. Dadurch kann das junge Holz besser ausreifen und Blütenknospen ansetzen.
Erst wenn die Tage kürzer werden und Nachtfröste zu befürchten sind, kommen die Pflanzen zurück in ein helles, kühles Zimmer.