Wir trauern

 

... wenn man Rat und Hilfe braucht.
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Maria
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Re: Wir trauern

Beitrag von Maria » Montag 14. Mai 2012, 11:58

Es tut mir unendlich leid für dich und deine Familie liebe Sternkeks.
Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft.
"Mögest du so leben, dass du das Leben zu nutzen verstehst."
Irischer Segenswunsch

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mary
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Re: Wir trauern

Beitrag von mary » Montag 14. Mai 2012, 12:41

Oh Sternkeks, das tut mir so leid für dich, für euch, für eure Familie!

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silberfisch
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Re: Wir trauern

Beitrag von silberfisch » Dienstag 15. Mai 2012, 00:48

Sternkeks..mein Mitgefühl und meine Gedanken auch von mir ((((((( Keks und Familie ))))

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PSIAndy
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Re: Wir trauern

Beitrag von PSIAndy » Dienstag 15. Mai 2012, 09:11

Liebes Sternenkrümmelchen,

Gabi und ich sind in Gedanken bei euch.
Es ist jetzt eine harte Zeit aber es kommen auch wieder bessere *versprochen* .

Wir mussten in den letzten 10 Wochen unseren geliebten Bruno ( das ist der Kater der uns vor gut 3 J. zulief, erlösen)
und ganz überraschend meine Schwägerin (mit 50 einfach im Schlaf gestorben, Grippe hatte wohl ihr Herz angegriffen)
beerdigen. :-/

Der Tod ist wie ein Horizont,
dieser ist nichts anderes als die Grenze unserer Wahrnehmung.
Wenn wir um einen Menschen trauern, freuen sich andere,
ihn hinter der Grenze wieder zu sehen.

Alles Liebe und tiefstes Mitgefühl
von uns beiden
Wer interpunktion oder Rechtschreibfehler findet , darf sie behalten O_o

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Vero
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Re: Wir trauern

Beitrag von Vero » Donnerstag 17. Mai 2012, 17:26

Liebe Sternkeks,
in dieser schrecklichen Zeit der Trauer, wünsche ich EUCH gegenseitige Liebe und viel Kraft zum weitermachen.
Es fällt mir schwer die richtigen Worte zu finden, aber in Gedanken bin ich bei EUCH.
Herzliche Grüße, Vero

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OOONicoleOOO76
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Re: Wir trauern

Beitrag von OOONicoleOOO76 » Sonntag 20. Mai 2012, 14:26

Hallo Sternkeks,

auch von mir mein Beileid, und sehr, sehr viel Kraft.

Ich habe dies in den letzten fünf Jahren drei mal durch machen müssen.
Es lässt einem jedesmal wieder den Boden unter den Füßen verlieren, besonders, wenn man alleine ist.
Freundschaft macht das Schwere einfach, das Trübe klar
und das Alltägliche wundervoll.

cystuskraut

Re: Wir trauern

Beitrag von cystuskraut » Dienstag 22. Mai 2012, 19:11

Ach Du liebe Güte @kekschen,

ich umarme Euch und herzliches Beileid !!!


Wie geht es Euch inzwischen ?

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Westernlady
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Re: Wir trauern

Beitrag von Westernlady » Samstag 15. Juni 2013, 00:04

Wenn das Kind vor einem geht ist es immer besonders schwer.
Ich glaube zwar an ein Leben nach dem Tod und damit ein Wiedersehen.
Aber das ist noch sooooooo lange hin, dass es hier trotzdem wehtut.
Deshalb möchte auch ich dir mein Beileid ausdrücken und euch ganz viel Kraft wünschen.
Lass dich mal drücken meine Liebe.

Ich werbe zwar nicht gerne für meine eigene Homepage. Aber vielleicht hilft dir meine Seite über Trauer.

http://seelenbalsam.npage.de/trauer.html
Jeder Sieg, den man über sich erringt, ist wie ein Sonnenaufgang.

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Re: Wir trauern

Beitrag von Biki » Samstag 15. Juni 2013, 10:56

Das mit der Werbung ist ätzend und gerade wenn man trauert, will das keiner haben.
Biki

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Re: Wir trauern

Beitrag von Sternkeks » Samstag 15. Juni 2013, 14:18

Inzwischen ist es nun 13 Monate her, dass unsere Tochter den Freitod gewählt hat.
Der Schock sitzt noch immer tief, die Trauer ist nicht weniger geworden.
Meinem Mann hat es buchstäblich das Herz gebrochen, er war bisher dreimal wegen
ernster Herzbeschwerden im Krankenhaus, muss jetzt im Sommer nochmal rein, allerdings
"nur" zur Kontrolle.
Irgendwie geht es weiter, tageweise sind wir vergnügt, wir reden immer noch viel über das Wenn, Warum, Hätte, Könnte, Würde...
dann kommen wieder Zeiten, in denen er besonders trübsinnig ist und ich mir seinetwegen große Sorgen mache, weil ich ihm ja nicht
wirklich helfen kann. Er muss, wir müssen uns nun einmal damit abfinden, und ich hoffe, dass die Verzweiflung doch eines Tages
so abgemildert ist, dass sie nicht mehr so sehr am Lebensnerv nagt.
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

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Westernlady
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Re: Wir trauern

Beitrag von Westernlady » Samstag 15. Juni 2013, 14:39

Biki hat geschrieben:Das mit der Werbung ist ätzend und gerade wenn man trauert, will das keiner haben.
Ich seh bei mir gar keine Werbung wegen des Adblockers. Würde den Link auch rausnehmen, kann aber nicht mehr editieren. Ich hab aber nichts dagegen, wenn du es machst.

@Sternkeks:
Ich hoffe, dass ihr es schafft euch auf einander zu besinnen - natürlich ohne sie zu vergessen. Ich kann mir den Schock und die Trauer schon vorstellen, aber es ist schlimm wenn ihr jetzt noch immer so sehr leidet dass dein Mann davon krank wird. Es gibt ja auch spezielle Gruppen zur Trauerbewältigung in denen Menschen sind denen es genau ergeht. Vielleicht hilft euch das ja.
Jeder Sieg, den man über sich erringt, ist wie ein Sonnenaufgang.

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Johanna
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Re: Wir trauern

Beitrag von Johanna » Samstag 15. Juni 2013, 16:06

Sternkeks, das wird auch nie ganz vergehen - irgend etwas bleibt davon immer in einem selbst. Bei mir dauerte es 10 Jahre und massiver Hilfe von aussen um den Verlust von Kindern zu bewältigen. Das war zwar eine andere Situation - aber irgendwie kann man das auch ein bisschen gleichsetzen.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann weiterhin viel Kraft

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Re: Wir trauern

Beitrag von Sternkeks » Samstag 15. Juni 2013, 23:57

Ich danke euch für euren Zuspruch! Es hilft ja auch alles nichts, es ist nunmal passiert, nicht mehr zu ändern, und
wir müssen uns keine Vorwürfe machen, zumindest das ist klar.
Wir haben ihr etliche Auswege gezeigt, haben geholfen und hätten weitere Hilfe gegeben, aber sie wollte das alles nicht.
So, wie sie sich ihr Leben vorgestellt hatte, lief es nicht, und nach 20 Jahren Kampf um Familie, Kinder, Mann (dieser elende Nichtsnutz)
und Finanzen hat sie eben für sich so entschieden. Das müssen wir nun akteptiern.
Sie war ein toller, rühriger, zupackender Mensch, intelligent UND handwerklich begabt, hat immer alles gerade gestemmt, was ihr
Mann verbockt hat. Haus umgebaut, während er mit kleinen Mädchen gefeiert hat, seine Arbeit für seinen Beruf zu Hause so vorbereitet,
dass er glänzen konnte und immer gehofft, dass er die Kurve kriegt und sie eine Familie sein können.
Als diese Hoffnung endgültig den Bach runter ging, hat sie aufgegeben, nicht in einer Kurzschlusshandlung, sondern wohl überlegt und
so durchgeführt, dass es auf keinen Fall schiefgehen konnte. Sie war sicher und konnte auch ganz sicher sein, dass wir uns um ihre Kinder
kümmern würden, so stand es im Abschiedsbrief.
Unser Schwiegersohn ist SOFORT, noch am selben Tag mit den beiden Mädels zu seiner aktuellen Freundin gezogen, andere Stadt, andere Umgebung,
und er hat ALLE Brücken hinter sich und den Kindern verbrannt. Die Kinder werden von ihm von der gesamten Familie abgeschottet, er hat den
Umgang per RA verboten. Das ist etwas, was besonders schmerzt, man könnte die Kinder wenigstens auffangen, sie haben die Mutter verloren,
wurden jetzt von ihrem Erzeuger, den sie kaum je gesehen haben, komplett aus ihrer Umgebung und dem sozialen Gefüge herausgerissen, wir
wissen nicht wie es ihnen geht.
Die 11jährige hat heimlich und sehr selten noch kurze SMS-Kontakte mit ihrer fast gleichaltrigen Cousine, daher wissen wir, dass er den Kindern
weismacht, dass wir böse auf sie seien, weil sie so frech gewesen seien und ihre Mutter in den Tod getrieben hätten, und dass wir mit ihnen nichts mehr zu tun
haben wollten. Wie kann man sowas den Kindern (11 und 13 Jahre) sagen???
Ich fasse es nicht, wie ein Mensch so sein kann, und das Schlimmste ist, alles, was wir (zu Recht) gegen ihn unternehmen könnten, würden die Kinder,
also unsere Enkelinnen, ausbaden müssen.
Danke fürs Zuhören, nun habt ihr mal einen kurzen groben Überblick darüber, woran wir kauen. Trauer ist das Eine, schlimm genug, aber diese Situation
drumherum ist fast noch schlimmer. Uns bleibt einzig die Hoffnung, dass die Kinder eines Tages erwachsen sind und vielleicht die Wahrheit entdecken.
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

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Re: Wir trauern

Beitrag von Westernlady » Sonntag 16. Juni 2013, 06:13

Oh Sternkeks, lass dich mal in den Arm nehmen. Das ist ja wirklich schlimm. Wie sollen die es denn verkraften wenn er ihnen so eine Schuld einredet?! Und gerade jetzt als Teenager sind sie doch besonders ihren Emotionen ausgeliefert. Da werden sie vielleicht noch seelisch krank wenn sie ihm glauben, dass sie schuld an ihrem Tod sind. Warum nimmt ihm das Jugendamt die Mädchen nicht weg? Sonst sind sie doch so schnell bei der Hand damit.
Jeder Sieg, den man über sich erringt, ist wie ein Sonnenaufgang.

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Re: Wir trauern

Beitrag von Johanna » Sonntag 16. Juni 2013, 12:08

ja Sternkeks, das kann ich so gut nachempfinden - bei meinem ersten Mann war es ähnlich. Er hetzte die Kinder sehr gegen mich auf. Die Kinder konnten dies auch nicht gut verkraften - deswegen zog ich mich komplett zurück. Genauso machte er es mit der Großmutter (meiner Mutter) Kontakt gab es nur noch zu seinen Verwandten.....ich erfuhr durch gemeinsame Bekannten so einiges. Und auch aus Angst, dass die Kinder alles ausbaden müssen hab ich nichts übernommen und abgewartet. Aber auch das ging "in die Hose" sie waren später als Erwachsene viel zu sehr "geimpft". Ich will Euch da keine zusätzlichen Ängste aufhalsen, aber auch das könnte mit Euren Enkeln passieren. Trotzdem Keksli - alles Liebe und Gute für Euch und vor allen Dingen weiterhin viel Kraft und nicht mehr die Frage "warum", denn darauf gibt es keine Antwort.

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