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... wenn man Rat und Hilfe braucht.
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Johanna
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Beitrag von Johanna » Donnerstag 24. Dezember 2020, 15:38

Meine Oma sagte früher öfters, wenn es einen trifft, dann kommt das dreimal hintereinander. So muss es wohl sein, denn zuerst hatte ich Wildverbiss in meinem Auto - und das am Freitag. Am vergangenen Freitag an dem ich eigentlich dringend zu den Fairteilern wollte um Obst und Gemüse zu holen.
Die Kühlerflüssigkeit war total ausgelaufen - das Warnlämpchen war kontinuierlich an, also führte mich mein erster Weg in die Werkstatt - die Teile wurden bestellt und am Montag dieser Woche konnte ich mein Auto repariert wieder in Empfang nehmen.
Das war das ersste Weihnachtsgeschenk :evil:
das zweite folgte gestern nacht. Ich hatte von Uwe Dreckwäsche aus der Klinik mitgebracht. Was macht man damit? Man wäscht sie gleich - das war mein Plan. Also Klamotten in die Maschine gestopft und los ging es. Die Maschine tat auch brav ihre Pflicht bis...naja bis sie zum Schleudergang kam. Ich sass am PC und merkte erst nach längerer Zeit dass sich nichts mehr rührte, wollte die Wäsche aufhängen. Pech gehabt, das Wasser stand bis zur Hälfte in der Maschine....also noch einmal versucht - Schleudern eingestellt - es rührte sich nichts.
Gut das hatte ich schon einmal und der Techniker sagte damals wenn es noch einmal passieren sollte dann könne ich ihn anrufen. Aber mitten in der Nacht? Also abpumpen. Heute morgen dann das Angebot meiner netten Nachbarin: ich kann meine Wäsche bei ihr schleudern. Eine Sorge weniger.
Zweites Weihnachtsgeschenk - eine Waschmaschine, zum Glück nicht ganz so teuer wie die Autoreparatur!
Jetzt warte ich auf das Dritte Ereignis, wenn meine Oma recht hat.....

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Biki
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Beitrag von Biki » Freitag 25. Dezember 2020, 11:29

Ich bin gespannt
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Sternkeks
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Beitrag von Sternkeks » Freitag 25. Dezember 2020, 14:00

Och, Johanna, Omas hatten oft Recht, aber nicht immer!
2X solche Panne reicht ja schließlich. Sowas kommt zwar immer ungelegen, aber am Wochenende oder gar zu Feiertagen ist das besonders ärgerlich.

Mach dir nix draus, ohne wär das Leben schließlich langweilig - und ein Beinbruch wäre wesentlich schlimmer! :101:
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

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Johanna
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Re: 3 x

Beitrag von Johanna » Samstag 26. Dezember 2020, 22:53

naja Sternkeks, so lange es geldlich ist geht es ja noch. Schlimmere Nervenanspannung hab ich momentan weil Uwe in der psychiatrischen Klinik in Mühlhausen ist und die machen ihn ganz schön fertig. Geben ihm nur Medikamente, Therapie gleich Null im Moment. Gegen verschiedene Medis habe ich nichts im Gegenteil die müssen sein, aber Diazepam als Schlafmittel da sträuben sich mir sämtliche Nackenhaare! Sowas unverantwortliches, Uwe hat sich auch geweigert die zu nehmen und bekam Ärger - was glaubst Du welchen Ärger der Dok am Montag wenn er erreichbar ist von mir deswegen bekommt! Ich bin auf 180! Dabei hat die Klinik angeblich so einen hervorragenden Ruf - lach ich könnte anderes berichten - es sammelt sich an!

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Ivi
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Beitrag von Ivi » Montag 15. Februar 2021, 22:12

Ohje Johanna, was ist denn passiert? Ich hoffe dem Uwe geht es wieder besser!
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Johanna
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Re: 3 x

Beitrag von Johanna » Freitag 19. Februar 2021, 13:54

@ Yvi Da ich seit letztem Jahr Pflegestufe 2 habe, wurde Uwe von mir als Pfleger angegeben. Er hilft mir auch soweit er es kann und ich es zulasse. Das ist nicht der Punkt,. Mir war wichtig, dass er durch diese Rentenpunkte (die er für die Pflege angerechnet bekommt) eine Reha beantragen konnte. Dort in Bethel (Spezialklinik für Epilepsie) wurde er gründlichst untersucht und es wurde festgestellt, dass er den Beruf den er erlernte und ausübte eigentlich gar nicht machen darf. Ausserdem hätte er eine leichte Depression - klar konnte ich durch meine Beobachtungen auch verstehen und annehmen.
Es wurde also geraten, dass er dies in einer Klinik behandeln lassen soll. Nach diesem Aufenthalt in Bethel haben wir mit der Krankenkasse gesprochen und diese waren bereit den Klinikaufenthalt zu zahlen. Also wurde gleichzeitig Mühlhausen empfohlen. Uwe meldete sich dort an und dann....er bekam Weihnachten nicht (wie versprochen) frei um nach Hause zu fahren. Er wurde in ein anderes Haus verlegt und dieser Dok meinte dann er müsse Uwe zu der Einnahme von einem Medikament zwingen, welches bei Uwe aber nur als Notfallmedikament eingesetzt wird. (Wenn er wieder mal einen grand mal bekommt.) Da habe ich dann den Dok angerufen und mich höflich vorgestellt und gesagt, dass Uwe die Tabletten nicht nimmt und ich als Betreuerin für die Gesundheit auch nicht damit einverstanden bin. Dann habe ich ihn gefragt ob er den Paragrafen 223 ff StGB kennt und als er das verneinte habe ich ihn gründlich aufgeklärt (Körperverletzung usw) der Arzt Dr. Joswig war total angepisst, aber er hat sich dann daran gehalten. Denn das Mittel macht obendrein süchtig und Entzugserscheinungen wollte ich Uwe ersparen.
Durch mein Einschreiten haben wir es geschafft, dass Uwe 2 Wochen früher als geplant aus der Klinik entlassen werden konnte.
Allerdings wurde ihm angeraten im Anschluss eine Tagesklinik zu besuchen. Wir haben hier in Eschwege eine Tagesklinik - aber wenn wir gewusst hätten wie man dort mit Patienten umgeht dann hätten wir wahrscheinlich einen anderen Ort ausgesucht. Der Dok und die Psychologin kann man zuschei...n
Pünktlichkeit wird zwar von den Patienten erwartet, aber die Therapeuten halten sich bei weitem nicht dran (selbst mehrfach erlebt) Die Psychologin reitet auf Nebensächlichkeiten herum und lässt die Hauptgründe einfach unter den Tisch fallen - lügt nachweislich und dreht einem das Wort so lange im Mund herum, bis es für SIE passt. Selbst ich habe dann aufgegeben - das war mir dann doch zu blöd. Naja die Frau ist naturblond. Da gäbe es noch viel mehr Einzelheiten, mit denen ich Euch aber nicht langweilen möchte. Im übrigen sagte der Arzt zu Uwe er wäre ja wohl selbst Schuld an seiner Krankheit (Epilepsie und Depression) und er könne nichts für seine Unzulänglichkeiten. Auf die nebenwirkungen eines Medikamentes angesproichen hat er das bestritten obwohl von 3 verschiedenen Fachärzten bereits alles gründklich ohne Befund untersucht wurde.....naja lügen können die dort! Und ein Stuhl ist das wichtigste Teil sowieso - da wartet man stundenlang auf irgendwelche Aktionen.....

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Ivi
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Re: 3 x

Beitrag von Ivi » Samstag 20. Februar 2021, 20:18

Oh man das klingt echt übel. Das war aber nicht Bethel in Bielefeld????

Ich hoffe Uwe hat das alles soweit überstanden.
Vor dem Wunder steht der Glaube!

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Johanna
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Re: 3 x

Beitrag von Johanna » Sonntag 21. Februar 2021, 21:16

nein Bethel war dagegen ja ein Spaziergang - da war alles korrekt. Mühlhausen (Thüringen) war die Lehrstunde für den Doktor über den Paragrafen der Körperverletzung....*lol* und hier in Eschwege kannst Du die ganze Tagesklinik vergessen. Da heisst es immer man soll das tun, was einem Freude macht. Ok: Uwe wollte ein Kochbuch erstellen und binden - Antwort: geht nicht! Dann wollte er z.B. mit einer Nähmaschine umgehen können: kann man nicht war die Antwort. Was konnte er? Das hat er am Tag seiner Entlassung gut der Therapeutin auf ihre Frage "was haben Sie mitgenommen bzw. gelernt" gesagt:" Ich habe gelernt, dass man sich 2 Wochen mit einer Zeitung beschäftigen kann ohne sie zu lesen". Die Therapeutin war angepisst und sagte nur: "ich habe verstanden". Naja, er sollte wie ein Kindergartenkind aus Papier und Tapetenkleister eine Schale und einen Puppenkopf machen.....das wollte er nicht - er wollte etwas sinnvolles tun, nicht so einen Kindergartenkram. Er wollte töpfern, weil ihm das in Bethel so gut gefallen hat. Antwort in Eschwege: Geht nicht, das dauert zu lange bis der Brennofen voll ist.
Ja Uwe ist jetzt wieder zu Hause - die Misttablette hat er auf Anraten unseres Hausarztes abgesetzt und schon ist das Fingerzittern weg - er taumelt nicht mehr, klappt auch nicht mehr zusammen. Und die anderen Nebenwirkungen werden auch langsam verschwinden, er kann wieder länger lesen usw. merkt auch dass er sich schon wieder etwas mehr (behalten, erinnern) merken kann. Die wollten ihm in der Tagesklinik doch wirklich einen Pflegedienst nach hause schicken, der ihm die Tabletten stellt.....wenn die wüssten! Die Psychologin in dieser Klinik hat in jedem Fall ihren Beruf nicht nur verfehlt sondern ist dafür auch unumstritten absolut ungeeignet. Hält sich an Nebensächlichkeiten auf, die mit den Ängsten und daraus folgernden Depressionen überhaupt nichts zu tun haben. Aber solche Nieten gibt es eben auch. Die erste Beurteilung über die Tagesklinik hier ist schon mit mehr als ungenügend in ihrem Briefkasten gelandet.

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