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mißglücktes Brot

Brotrezepte, Marmelade, Brotaufstriche
Araxie
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Beitrag von Araxie » Freitag 1. Februar 2008, 21:59

Hallo Herz
Ich dachte daß der Teig auf die Heizung muß daß er geht
hab gemeint der braucht warm :roll:
danke für deine Tips
jetzt kann wirklich nichts mehr schiefgehen
morgen probiere ichs
auf ein neues :lol:
meld mich nach dem Backprogramm
LG Araxie

Araxie
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Beitrag von Araxie » Donnerstag 7. Februar 2008, 20:45

Hallo,da bin ich wieder und hab positives zu berichten.
Habs nochmal probiert ein Brot zu backen und hab festgestellt
daß ich beim ersten mal bestimmt zuviel Wasser dazu getan hab.
Mein Teig war dieses Mal viel fester.
Hab mich an eure Tips gehalten (und nicht auf die Heizung )
und siehe da :
Mein Brot ist toll geworden !!!!!!!
Vielleicht werd ich jetzt auch mutiger und rühr mal selbst an.
Nochmals vielen Dank für eure Tips
das hat mir sehr geholfen :D
LG Araxie

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Herz
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Beitrag von Herz » Freitag 8. Februar 2008, 08:42

Hallo Araxie

Schön, das dein Brot beim toll geworden ist. Du wirst sehen, es macht soviel Spaß mit den Zutaten zu "spielen" das du gar nicht mehr aufhören willst zu backen. Leider isst man (frau) immer zuviel von dem leckeren Brot. Meine Jungs schaffen manchmal ein ganzes Brot-nur zum Frühstück.
Liebe Grüsse
Herz

Araxie
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Beitrag von Araxie » Freitag 8. Februar 2008, 22:06

Ja Herz das ist aber auch lecker,man kann gar nicht mehr
aufhören zu essen das stimmt schon.
Meins war auch ratz fatz aufgegessen
und mit der selbst gekochten marmelade mhhhhhhh
aber so solls ja auch sein :wink:
LG Araxie

Utee

Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Utee » Dienstag 24. März 2009, 10:16

Habe gestern auch ein miserables Brot gebacken. Habe das erste Mal dieses Vollkornmehl von Alnatura getestet und ganz Trockenhefe, Wasser, Öl getan und bei 200Grad 25min gebacken. (Salz weggelassen = Fehler?) Was war das Ergebnis? Man konnte es nicht schneiden. Es zerbökelte und beim Kneten war der Teig schon superfest, was ich mit Weißmehl nie hatte. Liegt es an dem neuen Mehl, der Trockenhefe, dem fehlenden Salz oder an allem. :? Gerne würde ich ein Vollkornbrot machen, das schmeckt und eine gute Konsistenz hat. Ohne Roggen, Sauerteig und so etwas. Ne Idee für mich? Wie macht man Brot eigentlich etwas länger haltbar? Gibts da Tricks? :mrgreen:

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Sternkeks
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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 24. März 2009, 11:19

Um dir da einen brauchbaren Tipp an die Hand zu geben, müßte ich genau wissen, womit und in welcher Reihenfolge du was gemacht hast!

Vorweg: Salz ist wirklich unbedingt nötig, erstens, damit der Teig was wird und zweitens wegen des Geschmacks! Grad ein Vollkornbrot schmeckt ohne Salz wie mit
Sägemehl. Faustregel (sogar beim süßen Hefebrot) mindestens ein gestrichener Teelöffel auf 500g Mehl!
Und wenn du ohne Roggen und Sauerteig ein Weizenvollkornbrot haben willst: es ist tatsächlich von der Konsistenz her ziemlich krümelig und bildet kaum "Poren" (Luftblasen)

Damit die (Trocken)hefe wirklich anständig aufgeht, rühre ich sie IMMER mit warmer Milch und etwas Zucker in einer Tasse an.
Hefe und Öl (Fett) dürfen auf keinen Fall direkt zusammen kommen, da geht die schönste Hefe gleich kaputt!

Mehr kann ich dazu erstmal nicht sagen, weil ich keine Ahnung hab, was du genau gemacht hast. Ich denk mal, alle Zutaten bei Zimmertemperatur zu verarbeiten,
diese Grundregel für Hefeteig hast du nun sicher schon beachtet, oder?

Haltbarkeitstipps hab ich auch keine, unser Brot hält eh nur knapp 3 Tage vor! Ich leg es mit der Schnittfläche auf Frischhaltefolie in den Brotkorb im normalen Küchenschrank.
Ansonsten würde ich es komplett aufschneiden und die Scheiben portionsweise einfrieren.
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

Utee

Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Utee » Dienstag 24. März 2009, 12:29

Hm, was habe ich gemacht. Nichts ungewöhnliches wie ich finde:

300g Mehl
Mulde basteln
Packung Hefe da rein
lauwarmes Wasser da hinein
bisschen mit den Fingern in der Mulde manschen
Mulde mit Mehl bedecken
gehen lassen
mit weiterem kauwarmen Wasser und Öl verarbeiten.
gehen lassen
kneten
gehen lassen
im vorgeheizten Ofen ca 25min bei 200 Grad backen
hübsches Brot rausholen
abkühlen lassen, probieren-->Pfui. Krümmel in de rHand

Den Geschmack von Roggen und Sauerteig mag ich nicht.
Heißt das man riegt Vollkornbrot nicht anders hin bzw ohne? :shock:

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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 24. März 2009, 13:01

Warum überhaupt Öl?

In meine Brote (außer Rosinenbrot/brötchen) kommt niemals pures Fett!
Allerdings habe ich auch meist das Wasser durch
Buttermilch oder Joghurt_mit_Milch_verdünnt ersetzt. Die gesäuerten Milchprodukte
helfen der Hefe beim Lockern des Teiges und "ernähren" sie. Dann wird die Konsistenz auch bissel besser.
Man schmeckt aber nichts von den Milchprodukten!

Ansonsten ist reines Weizenvollkornbrot halt so fest und kratzig/krümelig, aber läßt sich schon noch schneiden!
Kann auch sein, dass es von der Menge her einfach zu wenig war, so dass es zu schnell "durch" und daher zu trocken geworden ist.
Wie klein ist denn ein Brot aus 300g Mehl? Ist das nicht nur (fast) eine etwas größere Semmel?

Meiner Meinung und Erfahrung nach sollten es schon wenigstens 500g sein, besser 750-1.000g!

Versuch mal halbe/halbe Weiß/Vollkornmehl, erhöhe schrittweise den Vollkornanteil bei den nächsten Broten,
so könntest du die beste Konsistenz rausfinden. Ich denke, ein kleiner Anteil Weißmehl kann nicht schaden, "verbessert"
aber Geschmack und Aussehen.

Und wie gesagt, Salz muss sein! Kannst ja Vollmeersalz aus dem Reformhaus nehmen, alternativ gibt es auch noch einfaches, nicht vergiftetes Speisesalz
im Supermarkt, aber gaaanz hinten im untersten Regalfach, ich musste mich letztens fast flach auf den Boden legen, um daran zu kommen. :evil:

Viel Glück!
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

Utee

Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Utee » Dienstag 24. März 2009, 16:24

lol Sternkeks, du schreibst imemr so schön bildlich und lustig: "flach auf den Boden legen". :lol:

Okay, das mit der Milch werde ich machen, kein Öl (machen Italiener halt, Olivenöl, vermutlich um es geschmeidiger zu machen...) und Salz.

Nein Es war für mich allein total ausreichend die 300g, wenn ich frisch essen möchte. :mrgreen: Gut, dass es so wenig war. Habe nämlich keine Hühner...Ich werde berichten...Danke!!!

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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 24. März 2009, 17:02

*grinssss* Hühner hab ich auch (noch!) nicht - aber nen Mann, der hemmungslos futtert, wenns gut schmeckt, und das tuts definitiv!
Wirklich, ein Brot aus 750g Mehl ist ruckzuck futsch, hat ca. 13 wirklich große Scheiben, davon krieg ich 3, wenn ich schnell bin, 4 Schnitten ab,
reicht für zweimal Frühstück insgesamt.
Falls süße Brötchen da sind, dann ergibt son Brot noch ein drittes Frühstück - für IHN!!! :lol:

Ach so, wegen dem Öl: klar, in den schönen glatten Pizzateig (aus Weißmehl) kommt ein Schuß Öl rein, der soll ja
auch dünn ausgezogen und knusprig werden, der muß auch nicht unbedingt gehen, aber Brot ist echt ne andere Baustelle!
Plätzchenteig ist ja auch was anderes als Kuchenteig, kannste in etwa vergleichen, den Unterschied!
Normal kommt da nur Hefe, Mehl, Salz und Wasser rein. Ich machs halt mit Milch, also minimal Fett ist dann doch drinne.
Liebe Grüße und gute Wünsche
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von Sternkeks

Utee

Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Utee » Dienstag 24. März 2009, 22:01

750g ergibt 13 Scheiben? Wieso weiß man so etwas? *notier*

Italiener essen nicht nur Pizza munkelt man. :lol: Das Ciabattabrot enthält Olivenöl zb...Da dachte ich mir meinen Teil und verwendete es in dem Vollkornbrot, ums geschmeidiger zu machen. Na, nix da. :?

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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 24. März 2009, 22:24

Weil ichs hunderte Male bei meinem Vater (der wollte auch nur noch selbstgebackenesBrot) komplett geschnitten hab, in drei 4-Scheiben-Päckchen eingefroren hab und fast immer ne Scheibe übrig war!!!
Ciabatta ist aber auch nicht Vollkorn und ziemlich knusprig oder irgendwie so, dass ich es eigentlich nicht so gern hab.
Bei Brot bin ich merkwürdiger Weise eh recht pingelig: belgisches, französisches, holländisches und des italienische mag
ich absolut überhaupt nicht, grad mal aufgebackenes Baguette zum Grillen, aber das wars auch schon.
Liebe Grüße und gute Wünsche
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Betty
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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Betty » Donnerstag 26. März 2009, 16:07

Sternkeks hat geschrieben: Bei Brot bin ich merkwürdiger Weise eh recht pingelig: .
vielleicht weil Du in Deutschland lebst? :) :lol: Denn immer wenn wir in Deutschland im Urlaub sind.... komm ich fast nicht vom Frühstücksbuffet fort! Ihr habt einfach grandios gutes Brot, viel Auswahl an dunkleren Brote. Wir verlassen Deutschland immer mit schmackhaften Brot im Gebäck...

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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Sternkeks » Donnerstag 26. März 2009, 17:20

Stimmt, Betty!
Ich hatte auch in Belgien immer die Möglichkeit, deutsches Brot zu kaufen, ehe ich vor Jahren anfing, selber welches zu backen (seitdem hab ich nie mehr Brot gekauft)
Ich weiß nicht, was die in anderen Ländern beim Brotbacken anders machen, jedenfalls ist das Ergebnis immer total knitschiges Weißbrot, aus dem man Töpfe oder Figuren kneten kann, wenige Stunden später ist es dann so trocken, dass es zu Staub zerfällt, wenn man es schneiden will oder reinbeißt....
Der Oberhammer war ja, dass man -scheibenweise in Frischhaltefolie verpackt- ganz normales, körniges Schwarzbrot, eine "deutsche Spezialität", als Pumpernickel zu horrenden Preisen im belgischen Bäckerladen kaufen konnte - oder noch kann? So ein 500g-Päckchen Schwarzbrot kostete damals beim deutschen Aldi 49 Pfennig, und der Belgier verkaufte 4 Scheiben davon zu 25 Francs = 1,25 DM!!!
Liebe Grüße und gute Wünsche
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Johanna
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Re: mißglücktes Brot

Beitrag von Johanna » Donnerstag 26. März 2009, 19:25

Betty hat geschrieben:...... viel Auswahl an dunkleren Brote. Wir verlassen Deutschland immer mit schmackhaften Brot im Gebäck...
als ich 2002 viel unterwegs war habe ich immer bei den Bäckern buchstäblich von jeder Sorte Brot die sie hatten einen ganzen Laib mit nach Köln genommen. Und jedes Brot schmeckte anders - gut! Als ich das erste Mal hier bei Claudius war und wir kurz vor meiner Abfahrt zum Bäcker gingen, dachte die Verkäuferin ich wär ne Verrückte. Ich fragte "wie viele Sorten Brot haben Sie?" Ihre Anwort: sie zeigte wortlos auf die ganzen Regale hinter sich und fragte dann, "welches wollen Sie denn?" Ich meinte nur, "dann geben Sie mir davon eines und welche haben Sie noch?" Und so "arbeitete" ich mich durch sämtliche Brotsorten. Es waren ungefähr 15 - 20 verschiedene Brote die ich dann mit nach Hause nahm. Und meine Kinder waren voll begeistert. Als ich später hierher zog, erkannte mich die Bäckereiverkäuferin gleich wieder, denn eine Kundin, die von allen Brotsorten jeweils einen ganzen Laib (egal wie groß und schwer) kaufte und ALLES mitnahm kommt wahrscheinlich nicht so oft vor. Das habe ich allerdings damals auch bei den Freunden in Berlin gemacht. Und weil der eine Bäcker dort nur 7 verschiedene Brotsorten hatte, habe ich gleich noch den zweiten Bäckerladen aufgesucht und kam mit 16 Broten von Berlin nach Hause.
Naja, ein bisschen verrückt war ich schon immer.....

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