Nu isses passiert ......

 

Der beste Freund des Menschen
Antworten
Brummelmama

Nu isses passiert ......

Beitrag von Brummelmama » Dienstag 5. Dezember 2006, 17:36

Hallo an alle,

wie schon aus der Überschrift zu sehen, isses passiert.

Nach 7 Jahren ohne Hund traf ich "ihn". Er ist schwarz, 4 Monate alt und mittelgroß.

Ein Mischling, der angeschafft worden ist, ohne nachzudenken.

Die Besitzerin bekam ihn von ihrem Sohn geschenkt, weil der Hund in einem Zwinger bei Bekannten saß und ihm leid tat. Der damalige Besitzer gab ihn schnell her und so kam er zu Gaby.

Leider hatte sie nicht bedacht, dass ein 2 jähriges Kind (Tageskind von ihr) welches auch noch fürchterlich unerzogen ist, ein junger recht großer Hund und ihre Probleme mit Arthrose in den Schultern und Händen nicht so recht zusammen passen.

Aber nach 4 Wochen hat sie jetzt festgestellt, dass sie doch damit überlastet ist und hat ihn schweren Herzens abgegeben.

Am Samstag traf ich Gaby, ich wusste gar nicht, dass sie einen neuen Hund, und sagte spontan: Das wäre genau der, den ich gern hätte. Ich hätte ich sofort genommen.

Gestern mittag rief sie mich an und fragte, ob ich ihn wolle. Sie erklärte mir die Sachlage (Kind, Athrose..) Darauf gab es hier im Hause leidenschaftliche Disskusionen zwischen meinem Mann und mir. Als Abends die Kinder da waren, wurden nochmal alle Für´s und Wider erläutert und diskutiert. Nach guten 3 Stunden war uns klar - wir nehmen ihn.

Nun ist er seit heute morgen da und ich hatte schon viel Spaß - sicherlich wird nicht alles so spaßig bleiben, denn er ist ja noch ein Baby und muß auch noch erzogen werden. Einige grundlegende Dinge kann er schon, nur mussen diese noch gefestigt und geübt werden.

Ab Samsatg gehe ich mit ihm weiter in die Hundeschule, mal seh´n, was mich dort erwartet.

Also
viele Liebe Grüße und entschuldigt, dass der Text so lang war.

Brummelmama

Benutzeravatar
Sternkeks
Moderator
Beiträge: 4555
Registriert: Donnerstag 5. Februar 2004, 20:35
Wohnort: Thüringen- ENDLICH!
Kontaktdaten:

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 5. Dezember 2006, 18:07

Da kann ich euch nur von Herzen beglückwunschen zum neuen Familienmitglied! Klar wirds nicht immer spaßig sein, aber ich denke doch, dass ihr euch das lange und gut überlegt habt!
Der Hund hat jedenfalls richtig Glück gehabt nach dieser Pechstähne! Männlein oder Weiblein? Interessiert mich deshalb, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass von allen Hunden, die ich kenne und gekannt habe, die schwarzen Weibchen die besten Tiere sind, egal, welche Rasse, Größe oder Alter! Ist wirklich wahr und absolut kein Aberglaube!!! :lol:
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

Benutzeravatar
Samira
Beiträge: 43
Registriert: Montag 6. November 2006, 14:24
Wohnort: Saarland

Beitrag von Samira » Dienstag 5. Dezember 2006, 21:18

Ja, so schnell kann man auf den Hund kommen :lol:

Wünsche dir viel Freude mit dem kleinen Kerl, der sicherlich mal ein großer wird.
Ist das nicht ein bischen früh für die Hundeschule?
Erstmal müsste er doch dich mal richtig kennenlernen, ein paar Tage sind da zuwenig. Zumal er innerhalb kurzer Zeit ein paar Mal den Besitzer gewechselt hat.
Gib ihm Zeit, damit er dein Vertrauen gewinnt, und für eine Hundeschule ist es dann noch früh genug.
Liebe Grüße Samira

Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.

Benutzeravatar
Sternkeks
Moderator
Beiträge: 4555
Registriert: Donnerstag 5. Februar 2004, 20:35
Wohnort: Thüringen- ENDLICH!
Kontaktdaten:

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 5. Dezember 2006, 22:04

Hast zwar Recht mit der Hundeschule, Samira, aber ich hab das so verstanden, dass er da schon gewesen ist und Brummelmama das nur weiterführt, oder nicht? Und die meisten Hundschulen haben ja Welpen(spiel)gruppen, da nehme ich jetzt einfach mal an, dass sie dorthin gehen, damit die Sozialisierung keine Lücken bekommt!
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

Brummelmama

Beitrag von Brummelmama » Mittwoch 6. Dezember 2006, 07:22

Guten Morgen,

nun haben wir die erste Nacht hinter uns. Blacky (ja ein langweiliger Name, aber er heißt nunmal schon so) hat die ganze Nacht gejammert und gebellt. Gut dass wir keine Nachbarn haben! Jetzt liegt er hier auf meinen Füßen (ich könnte ja wieder weggehen) und schnarcht erbärmlich.

Bzgl. der Hundeschule hat Sternkeks Recht, ich führe dass, was von den Vorbesitzern angefangen wurde weiter.

Er (damit ist auch deine Frage, Sternkeks beantwortet) hat sich schon recht gut eingewöhnt. Sofern man nach 24 Stunden davon sprechen kann. Er läuft mir ständig nach, da aber schon kapiert, wenn ich an der Haustür vorbei bin, kann ich nicht mehr weglaufen und er legt sich beruhigt hin und beobachtet mich nur noch.

Sag mal Sternkeks, du kennst dich ja mit Hunden im allgemeinen gut aus: Kennst du eine Rasse die Fieseler heißt? Ich nicht, soll aber ein Therapiehund sein. Beim Googeln habe ich nichts gefunden. Seine vorherige Besitzerin will mir heute mal die genauen Infos vorbeibringen.

Benutzeravatar
Sternkeks
Moderator
Beiträge: 4555
Registriert: Donnerstag 5. Februar 2004, 20:35
Wohnort: Thüringen- ENDLICH!
Kontaktdaten:

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 6. Dezember 2006, 09:22

Na, auf diese Infos bin ich aber mal gespannt, denn, tut mir Leid, diese Rasse ist mir völlig unbekannt! Das heißt natürlich nicht allzuviel, nur soviel ist sicher, eine Rasse "Therapiehund" gibt es definitiv nicht, ebensowenig wie die Rasse "Familienhund", "Schutzhund", "Drogenhund", "Kampfhund" "Blindenhund" etc.......
Diese Bezeichnungen sagen lediglich etwas über den Charakter bzw. die Ausbildung und Eignung des einzelnen Tieres aus!

Aber egal, wie seine Rassebezeichnung ist, Hauptsache, ihr habt einen guten Hund! :lol:

Den Namen könnt ihr ändern, ist nicht allzu schwierig! Einer, der ähnlich klingt, wird dem Hundi gar nicht auffallen *grins* , z.b. "Jacky" Aber auch ein völlig neuer Name wird schnell angenommen, das ist in ein paar Tagen erledigt!
Im Tierheim haben wir den Hunden ja auch "neue" Namen geben müssen, weil sie uns ihren nicht sagen konnten, und viele Leute haben dann nach der Adoption nochmal den Namen geändert, das ist überhaupt kein Problem!
Weiterhin viel Spaß mit ihm! :lol:
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

Brummelmama

Beitrag von Brummelmama » Mittwoch 6. Dezember 2006, 09:54

So Sternkeks und alle,

hier habe ich die neuesten Info`s, wenn interessiert:

Die Rasse heißt Vizsla. Ich hab mal gegoogelt: Der Vizsla ist ein ungarischer Jagdhund. :shock: (Toll! ich wohne am Wald und die Rehe laufen bei uns auf der Wiese rum) Außerdem schwimmen sie gern! naja Pool ist vorhanden, aber ob die Familie begeistert ist mit Hund zu schwimmen und ihn danach über die Leiter wieder nach draußen zu tragen? :? Es gibt sie als Drahthaar (sieht dann aus wie ein Rauhhaardackel, nur größer) oder als Kurzhaar.

Blacky hat gaaaaanz kurzes festes Fell. Die Haare sind nur unwesentlich länger als eine Wimper.

Er ist wie gesagt ein Mischling zwischen Vizsla und Dalmatiner, sagte der Züchter. (hääää? Mischling - Züchter, da scheint ja was "schief gelaufen").

Aber anscheinend hat Blacky wohl mehr vom Dalmatiner. Er ist nämlich ganz schwarz, bis auf einen "angeschimmelten" langgezogenen Brustfleck. Dieser geht bis unter den Bauch.

Vielleicht hat meine Tochter ehute abend mal Zeit ein Foto von ihm reinzusetzen. Das kann ich nämlich nicht.

Viele Grüße
Brummelmama

gerhild

Beitrag von gerhild » Montag 11. Dezember 2006, 13:22

Hallo Brummelmama - auch von mir herzlichen Glückwunsch zum neuen Familienmitglied. Das ist ja ein richtiges Nikolausgeschenk und ganz bestimmt wird er sich bei Euch gut einleben und säuliwohl fühlen.

Alles Gute mit dem kleinen Burschen wünscht Euch Gerhild


Hier mal eine Beschreibung von dem Hundeli

Magyar Visla
Der Magyar Visla wurde Anfang der 20.Jahrhunderts aus gelben Jagdhunden in Ungarn gezüchtet. Seine Menschenfreundlichkeit, seine Sensibilität und Anhänglichkeit verbietet die Zwingerhaltung. Bei ausreichender Beschäftigung ist er durchaus als Familienhund zu gebrauchen
Bei der Jagd wird der Magyar Visla ziemlich universell eingesetzt. Er ist ein hervorragender Schweißhund und apportiert gerne. Er vereint die Vorzüge Ausdauer und Schnelligkeit mit Spur- und Fährtensicherheit.
Geschichte des Magyar Visla
Die Magyaren brachten diesen Hund aus ihrer asiatischen Stammheimat mit, als sie im 9.Jahrhundert Ungarn besiedelten. Die goldene Farbe diente als Tarnung in den Steppen und Getreidefeldern. Die Vorfahren des Magyar Visla verschwanden im 19. Jahrhundert immer mehr, als Pointer, Setter und Vorstehhunde in Mode kamen. Etwa um 1920 besann man sich jedoch auf den alten Jagdhund und begann die Reste zu registrieren. Am 29. Mai 1920 wurde die „Ungarische Visla Züchter Vereinigung“ gegründet, der den Hund unter ihre Fittiche nahm. Nach weiteren Rückschlägen durch die Weltkriege gewann der Hund immer mehr Liebhaber. Mittlerweile sind die Rassebestände gesichert. In Deutschland fallen im Jahr ca. 150 Welpen an. Den Visla gibt es in 2 Fellvarianten: Glatthaarig und Rauhaar.

Antworten
Anzeige

Zurück zu „Hunde“