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Topinambur

allgemeine Tipps und Anregungen für den Garten
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Johanna
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Re: Topinambur

Beitrag von Johanna » Mittwoch 8. November 2017, 21:42

ich stell mir das grad mal bildlich vor gerhild - ich glaube ich hätte Dich für verrückt erklärt :lol: :lol:

gerhild
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Re: Topinambur

Beitrag von gerhild » Donnerstag 9. November 2017, 17:57

:lol: :lol: :lol: Siehste Johanna, deshalb haben wir ja auch keinen Bauernhof. Das wäre furchtbar, dort wird man niemals fertig und der Mist, dieser "Duft" Natur hin oder her, genau mein Ding. :roll: :shock:

Daheim war es bei uns schlimmer wie im OP Saal. Ich dachte immer - Muttern spinnt. Jeden Tag die Teppiche hochschlagen und eine Fingerspitze Staub hervorkehren. :roll: :roll: :roll: Niemals werde ich so, das hab ich mir geschworen.

Ja, heute bin ich ähnlich, aber nicht so schlimm, alles habe ich nun doch nicht übernommen. Doch Schmutz, klebriger Unrat und Gestank, das ist für mich fürchterlich. Daher wäre ein Bauernhof niemals für mich in Frage gekommen. :D

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Johanna
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Re: Topinambur

Beitrag von Johanna » Donnerstag 9. November 2017, 20:40

*lachen* Gerhild - für mich wär das schon was gewesen - ich glaub Du hast da ein falsches Bild vermittelt bekommen - ich kenne Bauernhöfe da stank nur der Misthaufen - die Ställe waren sauber - die Wohnungen sowieso.......aber diese Freiheit in der Natur - einfach nur traumhaft. Das hat man in der Stadt nicht. Ok man war durch das Vieh angehängt, konnte nicht weg - das ist natürlich schon ein grosser Nachteil. Allerdings könnte ich dann auch zum Vegetarier werden - ein Tier großziehen, schlachten und essen - das wäre auch über meine Empfindungen hinaus gegangen......aber wer weiss, der Mensch ist ein Gewohnheitstier - man gewöhnt sich an alles.

gerhild
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Re: Topinambur

Beitrag von gerhild » Donnerstag 9. November 2017, 21:27

Ja Du Johanna hättest das mit links geschafft. Doch nicht alle Menschen sind wie Du.

Wenn ich dran denke, was die Bauersfrauen hier vor 70 Jahren noch alles an der Backe hatten. 3 - 4 Kinder, ein ganzes Haus, die Schweine, Hühner und Kaninchen sowie den Garten vorm Haus. Das war alles Frauenarbeit. Da wurde ganz grosser Wert darauf gelegt, auf den Garten, er was das Schmuckstück vom Haus und besonders die anderen Frauen schauten sehr drauf, wer seinen Garten pflegte und wer nicht. Dann gabs tratsch im ganzen Dorf.
Das alles unter einen Hut bringen, da gehört schon was dazu.

Du hättest auch 10 eigene Kinder inkl. Grossen Bauernhof geschafft Johanna. Ich nie, dazu fehlte mir die Kraft und auch die Nerven. Jeder wie er es konnte, ich hab dafür 20 verschiedene Arbeitsstellen gehabt, da gings auch rund und das ohne Kinder. Mir reichte es und heute geniesse ich das Rentnerdasein wie Keksli. :D

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Ivi
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Re: Topinambur

Beitrag von Ivi » Freitag 10. November 2017, 20:04

Naja, aber früher waren generell noch andere Zeiten. Da haben mehrere Generationen auf einem Hof gelebt, die alten haben auch die kleinen Kinder aufgepasst und die größeren Kinder mussten mit helfen. Kann man mit heute gar nicht mehr vergleichen! :shock:
Vor dem Wunder steht der Glaube!

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Re: Topinambur

Beitrag von gerhild » Freitag 10. November 2017, 21:08

Das stimmt Ivi - heute ziehen die Kinder in die Stadt und die ganze Arbeit bleibt an einem Familienmitglied, meist einem Sohn hängen. Also ich würde nie auf einem Bauernhof wohnen und leben wollen, da gibts keine Ferien, nur ein Leben mit viel Arbeit und auch Sorgen bei Mensch und Tier.

Bei uns haben in diesem Jahr 1000 Bauern ihren Hof aufgegeben, weil sie keine Nachfolger hatten. Ja, trotz Subventionen und erleichterten Maschinen, man muss dennoch genug ran und immer da sein. Ich bewundere diese Menschen sehr.

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Johanna
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Re: Topinambur

Beitrag von Johanna » Samstag 11. November 2017, 10:29

naja Gerhild ich hab mal vor urzeiten einen Beitrag geschrieben - Familien gestern und heute......vielleicht finde ich das noch und setze es rein.

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Re: Topinambur

Beitrag von gerhild » Samstag 11. November 2017, 13:19

Na ja Johanna, bei uns ist es so, wie es bei Euch ist, weiss ich nicht. Hier geben leider viele ihre Höfe auf weil sie zu klein sind um noch mithalten zu können. Für den Eigenberarf und etwas mehr würde es reichen aber um damit gut leben zu können anscheinend nicht. :(

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mary
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Re: Topinambur

Beitrag von mary » Samstag 11. November 2017, 18:34

Ivi hat geschrieben:Naja, aber früher waren generell noch andere Zeiten. Da haben mehrere Generationen auf einem Hof gelebt, die alten haben auch die kleinen Kinder aufgepasst und die größeren Kinder mussten mit helfen. Kann man mit heute gar nicht mehr vergleichen! :shock:
... ich las mal so eine Statistik von annodazumal, dass damals die Enkelkinder von der Schwiegertochter eher krank wurden und starben, als die von der Tochter des Hofes abstammende.

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mary
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Re: Topinambur

Beitrag von mary » Donnerstag 27. September 2018, 18:08

Ich habe komplett vergessen, wie man Fotos einstellt, dabei habe ich so eine nette Ernte an Topinambur... 8)

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mary
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Re: Topinambur

Beitrag von mary » Donnerstag 27. September 2018, 18:12

Bild

Bild

Jetzt hab ich's :D

Das ist die Ernte von 2 Pflanzen, wobei eine schon angegabelt wurde :o

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Re: Topinambur

Beitrag von mary » Donnerstag 27. September 2018, 18:37

Na ja, fast geklappt... meine Lieblingsseite zum Fotos Hochladen hat ihre Dienste beendet :(

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Re: Topinambur

Beitrag von Sternkeks » Donnerstag 27. September 2018, 19:19

Boahh, mary, super! Und was machste jetzt mit dem Reichtum?

Ich hol mir immer nur ein paar Knollen, wenn ich sie brauche, die kann man das ganze Jahr über ernten - außer, wenns friert!
Aber lecker sind die auf jeden Fall!
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

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Re: Topinambur

Beitrag von mary » Freitag 28. September 2018, 18:04

Ich un Familie essen sie ganz alleine auf :mrgreen: am liebsten roh. Etwas davon kommt in den Eintopf.
Schmeckt auch himmlisch.
Paar Knollen lassen wir natürlich für's nächste Jahr. Es ist unglaublich, aus einer Knolle haben wir weit über 2 Pfund geerntet.

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mary
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Re: Topinambur

Beitrag von mary » Freitag 28. September 2018, 18:06

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