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Bienen

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Towanda
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Bienen

Beitrag von Towanda » Donnerstag 29. März 2018, 12:53

Ich versuche seit 2 Jahren möglichst bienenfreundliche Pflanzen auf dem Balkom zu halten.
Hab auch 2 Insektenhotels und tue auch etwas für Vögel. Füttere ganzjährig auch mit Insektenfutter.
Wollte mal fragen, wie es bei euch aussieht?
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Sternkeks
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Re: Bienen

Beitrag von Sternkeks » Donnerstag 29. März 2018, 14:31

Mach ich auch so. Allerdings setze ich die Vogelfütterung im Sommer aus. Meine Stammgäste kommen da nur noch selten, und was dann liegen bleibt, ist das gefundene Fressen für Mäuse - muss ich sooo nicht haben! :wink:

Nochn Tipp für bienenfreundliche Pflanze: Oregano ist, wenn er blüht, die reinste Bienenweide, da sieht man die Blüten kaum und guckt nur auf die Rücken der Bienen! Und das Zeug blüht laaange, bis zum Frost. Vor der Blüte ist Oregano das "Pizza"gewürz und in der Küche brauchbar.
Die vertrockneten Blütenstände kann man außerdem im Winter schön für einen Trockenstrauß nehmen
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Towanda
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Re: Bienen

Beitrag von Towanda » Donnerstag 29. März 2018, 17:44

Also bei uns wird das Futter gerne auch übern Sommer angenommen.Ich füttere auf dem Balkon. Und habe auch Vogeltränken. Dieses Jahr will ich die noch um eine Bienentränke ergänzen. Wo man in die Schale entweder Murmeln oder Kiesel füllt, damit die Bienen nicht ertrinken.
Ja Oregano hatte ich auch, aber auch Thymian, Rosmarin und Lavendel. Und Salbei das kam besonders bei den Brummern an.
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Re: Bienen

Beitrag von Ivi » Donnerstag 29. März 2018, 21:39

Sobald ich meine Fenster alle mit Insektenschutz bestückt habe werde ich auch aktiv mehr für die Bienchen tun. Ein Vogelhaus möchte ich auch aufstellen, aber da warte ich erst bis meine Terrasse neu gemacht wurde, weil ich jetzt noch nicht weiß was ich für ein Geländer habe, wo das dann drauf muss. Da wir eine Dachterrasse haben kann ich nichts in den Boden stecken und da sie nicht überdacht ist habe ich auch nicht die Möglichkeit irgendwo was dran zu hängen. Allerdings füttere ich nicht ganzjährig, uns hat man beigebracht, dass Vögel nur gefüttert werden sollen bei anhaltendem Frost und Schnee, wenn die schlecht Futter in der Natur finden.
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Re: Bienen

Beitrag von Towanda » Donnerstag 29. März 2018, 22:01

Immer öfter liest man genau das Gegenteil zur Vogelfütterung.
Hier zum Beispiel:h**ps://www.mein-schoener-garten.de/lifestyle/g ... utter-9011
Ich glaube die Piepmätzer kämen gar nicht, würden sie es nicht brauchen.
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Re: Bienen

Beitrag von Biki » Freitag 30. März 2018, 14:15

Ihr werdet es kaum glauben, aber ich habe gerade den ersten Schmetterling im Garten gesehen.
Schön, oder?
Im Garten habe ich viel "Fette Henne" - darauf stehen Bienen auf jeden Fall und es gibt auch genug "Krosecken", so Insekten Unterschlupf finden.
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Re: Bienen

Beitrag von Sternkeks » Freitag 30. März 2018, 14:25

Wir hatten das Thema schon ein-zweimal, darum hab ich euch mein Statement dazu nochmal kopiert:

Auch, wenn die kräftigeren Vögel noch Nahrung zum Überleben finden bei offenem Wetter, schieben sie doch Kohldampf! Im Winter ist einfach nicht genug für alle da, auch, wenn kein Schnee liegt und die Temperaturen über 0° sind!
Früher konnte man sich da sagen, die Stärksten kommen durch und die Schwachen überleben es nicht, das ist nunmal die Natur, und nur die Starken "dürfen" sich vermehren!
Nachdem aber soviel Insektengifte, gerade auch von den Kleingärtnern versprüht werden, ist es angebracht, die Vögel mit - hoffentlich - sauberem Futter zu füttern.
Der tödliche Kreislauf sieht so aus: viele Insekten überleben die Giftspritzerei, tragen das Gift aber in sich, obwohl sie immun dagegen geworden sind und werden von den Vögeln gefressen. Die Giftstoffe reichern sich in den Innereien UND IM KÖRPERFETT des Vogels an. Wenn die Tiere nun hungern, müssen sie von ihrem Fettpolster leben - und vergiften sich dabei.
Das heißt, die Schwächlinge verhungern einfach, weil sie nichts finden oder nicht genug "auf Draht" sind, die Stärkeren überleben auch nicht, weil sie sich durch ihre eigenen Fettpolster vergiften.

Also: Vögel werden nicht "verwöhnt", und eine moderate Beifütterung ist zu keiner Jahreszeit verkehrt!
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Re: Bienen

Beitrag von Towanda » Freitag 30. März 2018, 22:58

Ja stimmt Sternenkeks. Leider waren gerade kühle und nasse Frühlinge Schuld, dass Jungvögel verhungert und erfroren sind. Genau darum füttere ich vor allem mit Vogelfutter dem Mehlwürmer zugemischt sind. Und mit Erdnussbutter mit Mehlwürmern. Bekommt man im NABU Shop für moderaten Preis. Man soll aber bitte keine Erdnussbutter für Menschen nehmen denn die enthält Salz und das bekommt den Piepmätzern überhaupt nicht.
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Re: Bienen

Beitrag von Biki » Samstag 31. März 2018, 11:09

Danke, Sternkeks, dass du es noch einmal gepostet hast. (Man wühlt sich ja nicht beständig durch alle Beiträge.)
Ich hatte nämlich immer noch im Kopf, dass Vögel eben doch "verwöhnt" werden können und sie deshalb nur bei extrem harten Wintern gefüttert werden sollten.
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Re: Bienen

Beitrag von Towanda » Samstag 31. März 2018, 13:06

Wildvögel füttern: Ganzjahresfütterung sinnvoll?

https://www.zooroyal.de/magazin/vogel/wildvoegel-ganzjahresfuetterung-sinnvoll/
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Re: Bienen

Beitrag von Ivi » Montag 2. April 2018, 23:05

Ok, das ist mir neu. Habe es so gelernt, dass die Vögelchen dann zu faul werden sich selbst futter zu suchen und es mit der Zeit dann auch verlernen. Vielen Dank für diesen Anstoß, da werde ich mich mal weiter informieren. :)
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Re: Bienen

Beitrag von Towanda » Dienstag 3. April 2018, 10:37

Also ich habe festgestellt, wenn die wirklich genug finden kommen sie nicht.
Nur wenn das Brutgeschäft im Gang ist werden besonders gerne die Erdnussbutter mit den Mehlwürmchen angenommen.
Man sieht dann auch, dass Päärchen im Wechsel zum Füttern ihrer Jungen kommen undzwar im Minutentakt.
Was ich ganz besonders niedlich fand, dass die Meiseneltern letztes Jar ihre gerade flüggen Jungen mitgebraucht haben und die sogar auf dem Balkon gefüttert haben, als wollten sie ihnen bebringenn, dass sie hier eine super Futterquelle finden in Zukunft. Die Kleinen sind zu lustig. Toben wie kleine Kinder und machten meinen Balkon unsicher...total neugierig.
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Re: Bienen

Beitrag von Biki » Mittwoch 4. April 2018, 08:31

Ich weiß ja nicht, ob es daran liegt, dass ich vielleicht mehr darauf achte als früher, aber ich habe den Eindruck, dass im Laufe der Jahre die Vielfalt bei den Vögeln bei uns in der Gegend wächst.
Ich höre immer mehr verschiedenartiges Gezwitscher.
Biki

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Re: Bienen

Beitrag von Towanda » Mittwoch 4. April 2018, 15:59

Hallo Biki.
Das wird sicher bloss ein Eindruck sein.
Amseln sowie Drosseln sind sogar vom Austerben bedroht,wegen einer Virusinfektion die von Zecken übertragen wird.
Spatzen ebenfalls, aber mehr weil sie nicht genug Futter in dem zu kleinen Lebensraum finden.
Auf der Seite vom NABU sowie vom BUND kannst du dich darüber informieren.
Viel Vögel sind schon deshalb bedroht, weil sie nicht mehr genug Insektenfutter finden, die wiederum wegen der Pestizide (z.B. Glyphosat) auf unseren Feldern aussterben. Wir schaffen die Erde schon noch zu zerstören..Grrrr
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