wechseljahre/schlafstoerungen

 

Schwangerschaft, Frauenkrankheiten, Verhütungsmittel, Wechseljahre
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Sternkeks
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Sternkeks » Montag 14. Juli 2014, 22:16

Ich habe seit Jahren - ca. 6-7 Jahre NACH Beginn der Wechseljahre - enorme Schwierigkeiten, einzuschlafen. Wenn ich einmal penne, dann tief und fest und gut, aber was nervt, ist das stundenlange Nichteinschlafenkönnen und ich glaube, ich habe alle "sanften" Methoden durch: von Baldrianund Co. über warme Milch mit Honig, autogenes Training (hat eine Weile geholfen) tagsüber richtig feste schuften (körperlich), Spaziergang, kein TV/PC mindestens 1 Std vor dem Schlafengehen, keinen Kaffee mehr ab 17 Uhr (dann hab ich morgens aber Entzugskopfschmerzen :( , ohne dass ich besser einschlafe) und und und...
Mein Doc hier in Deutschland hat mir dann -ich sag dazu Einschlaftabletten- Pillen verschrieben, die auch im Beipackzettel nicht als Schlaftabletten ausgewiesen und beschrieben sind. Leider wird aber auch bei denen vor "Gewöhnung" gewarnt. Also gönne ich mir einmal die Woche, höchstens zweimal, eine halbe davon und kann innerhalb einer halben Stunde einpennen, durchpennen und bin ohne Benommenheit und gut erholt nach ungefähr sieben Stunden wach.
Man bekommt ja dann auch von allen Seiten gute Ratschläge, von denen ich die meisten einfach nicht brauchen kann, z.B.
Glas Wein oder warmes Bier - igittt, ich mags einfach nicht, und wenn ich mir das reinzwinge, hab ich morgens nen Kopf wie ein Radio. O.K. angetüddelt werd ich schon davon, schlafe aber nicht schneller ein.
Es ist echt zum Ko**en, dann lese ich, bis mir die Augen zu fallen, schleich mich ins Bett, leg mich hin und bin augenblicklich hellwach.
Stella, Marys Tipp mit den Antidepressiva ist gut, habe ich von meinem belgischen Hausarzt in der ersten Zeit bekommen, man kann sich aber leider daran gewöhnen, ich durfte sie nur vier Wochen nehmen, habe allerdings in der Zeit geschlafen wie ein Baby!
Danach bin ich "umgestiegen" auf die in Deutschland verbotene Substanz, die suuuper hilft und nicht süchtig macht wie die legalen Medikamente oder Alkohol. In Belgien, direkt an der holländischen Grenze, hatte ich leichten, legalen Zugang dazu, hier leider nicht mehr!
Seitdem schlepp ich mich so über die Runden, schlafe gegen halb sechs endlich ein und muss nach vier Stunden geweckt werden (auf eigenen Wunsch!), damit ich noch bissel was vom Tag habe.
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stella
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von stella » Dienstag 15. Juli 2014, 07:10

@ivi, hast es auf den punkt gebracht, ich brauch meine kraefte.
@johanna, mama, das mit der blase kenn ich auch, :lol: bei mir hatte das aber mit
dem nierenversagen zu tun, und daran das ich 2 wochen einen katheder hatte. darauf brauchte
es monate bis alles wieder normal war.
@mary, sternkeks wiso sollte ich antidepressiva einnehmen wenn ich nicht depressiv bin?
okay ich denke viel nach, aber ich bin eigentlich viel ausgeglichener und gluecklicher als ich vor meiner
erkrankung war. und das zeug macht abhaengig...@sternkeks wie heisst das mittelchen das in deutschland
verboten ist und dir geholfen hat?vielleicht kann ich das hier bekommen??

ich werd das thema naechste woche bei meinen aerzten mal ansprechen. eigentlich wollt ich das schon vor 3 wochen,
aber da hatte ich einen arzt der mir nicht sehr sympatisch ist. hoffentlich hab ich bei diesem termin einen anderen.

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Johanna
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Johanna » Dienstag 15. Juli 2014, 10:10

wir hatten (damals als mein zweiter Mann noch lebte) das folgende Mittel - es hilft sehr gut - Nebenwirkungen hatten wir keine, Abhängig wurden wir auch nicht und man kann es sehr gut selbst dosieren

h**p://sanego.de/Medikamente/Lexotanil/

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Sternkeks
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 15. Juli 2014, 12:31

Stella, das "Mittelchen" ist auch bei euch verboten, und du kennst jemand, der dafür "gesessen" hat! :?
Ich kann es immer noch nicht verstehen (eigentlich doch, denn da wird geschmiert auf Teufel komm raus, damit es verboten bleibt und der Schwarzhandel gewissen Leuten enormes Geld bringt! :evil: ), dass man es nicht wenigstens zu medizinischen Zwecken, streng reglementiert, freigeben will!
Antidepressiva sind -ich nenne das "Leckmichama*sch" - Pillen! Sie entspannen, werden auch zur Muskelentspannung bei schweren Krämpfen und so verschrieben. Sie wirken echt gut, schalten das Karussell im Kopf aus (auch positives Kopfkino stört beim Einschlafen!), machen schläfrig und gleichgültig, aber süchtig! Man kann wirklich gut damit ein- und durchschlafen.
Die frustierten Muttis, die sich das Zeugs ("mothers little helper!!!") regelmäßig einwerfen wie Bonbons (natürlich vom Doc verschrieben!), damit sie entspannt durch den Tag schweben können, sind rechtlich auf der sicheren Seite, gesundheitlich definitiv nicht!
Johanna, dieses Lexotanil hat den selben Wirkstoff wie Valium, ist halt nur von einer anderen Firma und macht ebenso süchtig. Das waren die Pillen, die mir der belgische Doc verschrieben hatte - für vier Wochen! Immerhin war der Mann verantwortungsbewusst! Bei medizinischer Überwachung und wenn nichts anderes hilft, ist das gut und angebracht, aber ich würde sowas echt nur mit aller Vorsicht nutzen, hab ich ja auch gemacht! Schau einfach mal hier rein:

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http://www.palverlag.de/medikamentenabhaengigkeit.html

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http://www.drogenberatung-rheine.de/_htm/_drugs/benzo.htm
Wenn ihr nicht abhängig geworden seid - Glück und genügend Vernunft gehabt!
Was ich jetzt hier vom Doc bekommen habe, heißt Zolpidem, und wie gesagt, ich gönn mir einmal, höchstens zweimal die Woche eine halbe, obwohl der Arzt meinte, man könne bis zu zwei ganze täglich nehmen...
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Johanna » Dienstag 15. Juli 2014, 20:11

nein Sternkeks, wir wurden nicht abhängig davon - aber es half uns damals und wir haben es mit der gebotenen Vorsicht genommen. Auch mein Dok hat es mir hier verschrieben, als ich ihn darum bat - ist schon eine Weile her. Er kennt mich jetzt auch schon einige Jahre und weiss, wie verantwortungsbewusst ich mit solchen Dingen umgehe.

Übrigens finde ich das trotzdem ganz schön viel was Du Dir da einpfeifst Sternkeks.

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Sternkeks » Dienstag 15. Juli 2014, 20:55

Übrigens finde ich das trotzdem ganz schön viel was Du Dir da einpfeifst Sternkeks.
Hm, ne halbe einmal pro WOCHE findest du viel??? Haben wir uns evtl. missverstanden, Johanna? Also einpfeifen, viel einpfeifen tun andere Leuts, aber ich nicht! Ich komme mit einer 20erPackung ca. 1 Jahr aus, letztes Jahr waren es allerdings nur 11 Monate!

Ansonsten lebe ich halt damit, dass ich von 5 - 10 Uhr schlafe (ungefähr) und mein Tag kürzer ist als der von anderen Leuten. :roll:
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von stella » Mittwoch 16. Juli 2014, 07:03

@sternkeks da hats bei mir "grenznahe zu holland" nicht klick gemacht. :lol: :mrgreen:

genau von solchen beruhigungsmittelchen wie oben beschrieben, will ich nicht abhaengig werden. ich hab an meinem mann
gesehen was das anstellen kann, der war auch "suechig" danach. ausserdem ist mir da zu viel chemie drinnen :shock: ,da
hatte ich in letzter zeit wircklich zu viel davon.
komischerweise hab ich letzte nacht geschlafen wie ein murmeltier, seit langem mal wieder.

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Johanna » Mittwoch 16. Juli 2014, 10:25

Keksli wenn Du jede Woche ein oder zweimal eine halbe Tablette nimmst, dann ist das - wegen der ständigen Einnahme auf längere Zeit - für mich viel. Sowas sollte doch eigentlich immer nur für eine Überbrückungszeit gedacht sein. Versteh mich da bitte nicht falsch. Klar braucht man ab und an "Krücken" - aber ich denke, die sollten dann auch nur eine begrenzte Zeit genommen werden. Bei mir z.B. ist das im Augenblick Ibuflam - zusätzlich hatte ich zwei Tage Paracetamol comp. aber ich hoffe ich kann jetzt langsam wieder damit anfangen, mich da rauszuschleichen.

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 16. Juli 2014, 12:00

@stella
...komischerweise hab ich letzte nacht geschlafen wie ein murmeltier, seit langem mal wieder.
*grins* daran ist nichts komisch, Vollmond ist grade durch und da schlaf ich auch immer gut ein und durch und kann mir meine halbe Pille so lange sparen bis ich wieder Nächte lang wach da liege!

@Johanna, o.k., wenn du das so siehst, haste ja auch nicht Unrecht. Bloß möchte ich wenigstens hin und wieder mal schlafen, sonst bin ich echt zu nichts zu gebrauchen. Nebenbei, es sind -ich habe eben nachgeschaut - nicht die dicken 10mg - Hammer, sondern nur 5 mg, und davon die Hälfte, die ich nehme. Nach vier, fünf wachgebliebenen Nächten mit höchstens sieben/acht Stunden Schlaf insgesamt muss ich einfach mal pennen!
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Johanna » Mittwoch 16. Juli 2014, 17:53

oh und ich dachte es wären die "Hammer". Wenn ich nämlich mal was brauche, dann tun es bei mir die "sanften" Mittel leider nicht - egal was es jetzt ist. Ich brauche da wirklich schon die Hammermässigen.....
Als ich Sohnemann mal eine von meinen Kopfschmerztabletten gab, kippte der bald aus den Latschen und bei mir helfen die grad mal so.....

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Hedwig » Donnerstag 17. Juli 2014, 01:22

meine mutter ist seit einiger zeit Rentnerin. sie benötigt noch keine Medikamente . sie hat einen straffen Tagesablauf und gegen 22 Uhr geht sie schlafen,steht so gegen 6.30 auf. seit Jahrzehnten werkelt sie in ihrem garten, ( ich sage immer in ihrem andern leben war sie mal eine Kräuterhexe ) jedenfalls hat sich mit ihrer Freundin selbstständig gemacht mit einem kleinen laden und ist glücklich ausgelastet

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Johanna » Donnerstag 17. Juli 2014, 08:45

Hedwig hat geschrieben:meine mutter ist seit einiger zeit Rentnerin. sie benötigt noch keine Medikamente . sie hat einen straffen Tagesablauf und gegen 22 Uhr geht sie schlafen,steht so gegen 6.30 auf. seit Jahrzehnten werkelt sie in ihrem garten, ( ich sage immer in ihrem andern leben war sie mal eine Kräuterhexe ) jedenfalls hat sich mit ihrer Freundin selbstständig gemacht mit einem kleinen laden und ist glücklich ausgelastet

dann kann sie sich glücklich preisen Hedwig - wenn sie noch keine Medis braucht. Leider liegt aber das "gute" schlafen nicht unbedingt immer nur an einem straffen ausgelasteten Tagesablauf oder an der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von mary » Donnerstag 17. Juli 2014, 12:58

In den vielen Rehas gehe ich natürlich zu allen möglichen Vorträgen, es war mal auch was mit Schlafstörungen dabei. Bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen wurde mal geraten, bewusst auf eine Nachtruhe zu verzichten- also sich gar nicht schlafen legen, irgendwas tun, natürlich kein Nickerchen am Tag vorher und nachher; die Nacht danach klappt es meistens mit dem Schlaf. Falls nicht, zweite Nacht ohne Schlaf dran hängen.
Und immer daran denken, dass jeder anderes Schlafbedürfnis hat- der eine schläft 9, der andere 5 Stunden.

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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Sternkeks » Donnerstag 17. Juli 2014, 15:15

Yo, mary, auch das hab ich durch: zwei Nächte hintereinander aufgeblieben, Papiere eingeheftet (empfohlen wurde "was Langweiliges" tun :roll: ) die beiden Tage hundmüde, schlapp und wie besoffen durch die Gegend gelaufen, zu nichts nütze oder imstande, "früh", also 21.30 Uhr endlich ins Bett gefallen, mich wohl und entspannt gefühlt, aber wach! :(
Rumgelegen wie immer und gegen 5 Uhr morgens eingeschlafen. Männe hat mich dann auch gelassen und völlig neben den Schuhen nachmittags aufgewacht.
Natürlich sind zwei Nächte zuviel, aber nach der ersten durchgemachten Nacht konnte ich ja trotzdem am nächsten Abend nicht einschlafen, deshalb bin ich dann die zweite auch aufgeblieben.
Da powert man sich tagsüber aus, fährt eine/zwei Stunden abends schön runter bis im Sessel die Augen zu fallen, ist hundemüde und - schläft im Bett dann einfach nicht ein, ist echt nicht zum Totfreuen!
Übrigens "Sesselschlaf" hab ich auch probiert: Ergebnis war, dass ich zwar geschlafen habe, aber Rücken, Nacken, Kopf... waren nach dem Aufwachen irgendwie nicht "meine" Körperteile!

Hin und wieder - ich wundere und freue mich drüber - geht das Einschlafen gegen 2.00 Uhr ohne jedes Hilfsmittel innerhalb von Minuten, ist aber selten, und ich hab noch nicht herausgefunden, woran das liegt. Ich hab nur im Nachhinein festgestellt, dass das, wenn es so ist, NACH Vollmond geschieht, da können die Wissenschaftler abstreiten wie sie wollen, bei mir ist das trotzdem so.
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Re: wechseljahre/schlafstoerungen

Beitrag von Ivi » Donnerstag 17. Juli 2014, 20:46

Habt ihr denn mal versucht beim Fernsehen einzuschlafen oder etwas Musik hören oder ein "langweiliges" Hörspiel wo man nicht denken muss? Soll ja manchen helfen, da sie dann den Denkapparat abstellen.
Vor dem Wunder steht der Glaube!

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