der erste Tag

 

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Johanna
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der erste Tag

Beitrag von Johanna » Montag 11. Dezember 2017, 18:28

Abfahrt der erste Tag - Freitag
Hektik pur. Es sind noch so viele Dinge zu erledigen. Seit Donnerstag früh bin ich bei Uwe. Es ist leichter für ihn, wenn er nicht so oft hin- und herfahren muss. Habe ich gedacht und nicht mit meiner Vergesslichkeit gerechnet. Habe ich an meine Ersatzbrille gedacht? Nein! Wir fahren nach Eschwege und ich entnehme meinem Briefkasten die letzte Post. Steuerberaterrechnung- für das übertragen der von mir korrekt und penibel aufgeführten, zusammen gestellten Zahlen eine üppige Rechnung. Die Steuernachzahlung ist auch nicht ohne.
Bei Uwe Kassenbuch, Rechnungen schreiben und ausdrucken. Der Drucker hat Papierstau…... irgendwie passiert mir immer wieder eine Panne. Wo habe ich nur den Doppelstecker für den Zigarettenanzünder? Ich krame alle Taschen durch - nichts! Durch beladen, im Keller suchen ist meine Jacke und Hose schmutzig, also wurde am Donnerstag Abend noch eine Maschine Wäsche angeschmissen. Wir fahren noch einmal los um Rechnungen bei Kunden abzugeben, zum Steuerberater und noch einmal zu mir nach Hause. Ich suche den Stecker, den ich nicht finde - greife eine andere lange Hose und eine frische Jacke. Dann holen wir den Caravan von einer anderen Straße ab. Diese Nachbarn - rücksichtslos, ganz absichtlich - parkt eine Anwohnerin ihr Auto so knapp vor der Anhängevorrichtung, dass Uwe den Caravan durch Körperkraft einige Meter wegschieben muss. Ich überlege ob ich dieser Dame mit einem Messer ein Andenken in ihre Autoreifen verpassen soll! Aber wir sind schließlich friedliche Nachbarn.
Wir kommen erst gegen Mittag los, nachdem wir uns Bockwürste und Brötchen beim Metzger holten und verspeisen. Die Fahrt bis Bebra Schneetreiben. Ein Laster muss halten, die Räder drehen durch - Eis unter dem frisch gefallenen Schnee. Danach wieder Sonnenschein pur - nach Fulda bis kurz vor Nürnberg ein herrliches Abendrot. Die Wetteransage ist nicht berauschend Kälte, Schnee. Bei Nürnberg wollen wir zum Messegelände fahren um einen schönen Rastplatz zu suchen. Fehlanzeige - wir halten auf einem freien Rastplatz - die Toilette schnell erreichbar. Uwe ist dort über die Unsauberkeit entsetzt. Also chemieklo im Caravan ist Pflicht. Meine erste Tätigkeit, Essen aufsetzen. Spinat mit Eiern, Früchtetee. Der zusammenklappbare Teekessel ist prima. Der Ofen spendet Wärme, die Lampe Licht - es ist gemütlich. Jetzt habe ich Zeit, das vergessen geglaubte zu suchen. Werde auch fündig und suche schon wieder das nächste. Wo ist mein Tolino?!
Um 18 Uhr liegt Uwe im Bett und liest - der Tag war anstrengend und lang genug seit sechs Uhr heute morgen und der kurzen, schlechten Nacht vorher.
Ob er hier allerdings die nötige Ruhe findet bei dem Lkw Verkehr auf dem Rastplatz? Ich bin leicht schwerhörig und wenn ich schlafe, dann schlafe ich.
Merke: Parke niemals neben einem Gefrierlaster das brummen die ganze Nacht kann schlafmindernd sein. Andere Lastwagen heulen nur beim Start und beim Schalten auf.
Nachts um halb eins sind wir beide hellwach, aber nur kurz. Der Schlaf holt uns schnell wieder ein.

gerhild
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Re: der erste Tag

Beitrag von gerhild » Montag 11. Dezember 2017, 19:01

Nur keinen Stress Johanna, alles in Ruhe, man kommt auch mit gemässigten Tempo überall hin - mit Bockwürstli. :D :D

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Ivi
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Re: der erste Tag

Beitrag von Ivi » Montag 11. Dezember 2017, 20:29

:lol: Das ging ja schon gut los.
Vor dem Wunder steht der Glaube!

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Herz
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Re: der erste Tag

Beitrag von Herz » Montag 11. Dezember 2017, 22:53

Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Weiterhin viel Spaß bei eurer Tour.
Liebe Grüsse
Herz

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