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Gummi von Auslegware auf Holzfußboden

Tipp's aus Oma's Trickkiste
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wendy

Gummi von Auslegware auf Holzfußboden

Beitrag von wendy » Samstag 10. Juni 2006, 08:42

Hallo ihr Lieben,
mein GöGa mußte ja bei meiner Mutter die Auslegware rausreißen, die 30 Jahre drauf war. Da ist noch ganz viel von diesem Gummi, das die Rückseite bildet übriggeblieben, das auf dem Holzfußboden festklebt. Derselbe (also der Fußboden) ist teilweise stumpf und teilweise noch gelackt. Wie krieg ich bloß diese Rest ab ohne den Holzfußboden zu beschädigen. Habt Ihr vielleicht eine Idee?
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Sternkeks
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Beitrag von Sternkeks » Samstag 10. Juni 2006, 09:29

Wendy, ich glaube, das ist ein ziemliches Problem!

Wie ist denn überhaupt die Wohnungssituation? Eigentum? Oder müßt ihr die "besenrein" einem Vermieter übergeben?
Geht es nur um ein Zimmer oder ist die ganze Wohnung betroffen?

Also, soviel ich weiß (und das ist nicht besonders viel) kann man das nur abschaben, das Gröbste, und dann abschleifen mit ner Maschine. Frust und Dreck und Arbeit ohne Ende, und zum Schluß muß man das Holz noch nachbehandeln - einölen oder ne Lasur drauf. Alles zusammen auch nicht ganz billig!

Ich hoffe für dich, daß es inzwischen irgendeine Chemie gibt, die man nur draufschüttet, um das Zeugs aufzulösen, die ungiftig und schonend fürs Holz und auch noch bezahlbar ist.

Wenn es mein Problem wäre, würde ich alles dranlassen und Laminat verlegen! Wenn die Wohnung für fremde Leute zurechtgemacht werden soll, wäre das wohl die einfachste, schnellste und erfolgreichste Lösung. Für Fremde reicht ja auch eine preiswerte Sorte, und dann ist das auch nicht teurer als die erste Methode!

Viel Glück und Mut bei der Arbeit!
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

Maggi

Beitrag von Maggi » Samstag 10. Juni 2006, 10:43

Ich hab mal gegoogelt:

Alte Bodenbeläge entfernen

Alte Bodenbeläge werden in der Regel vor der Verlegung des neuen entfernt. Bei mit Kunstharzklebern verlegten Belägen kann das sehr zeitaufwendig sein.
Lose verlegte Teppiche machen meist keine Probleme. Klebebandreste müssen mit geeigneten Lösemitteln entfernt werden.




1-2 Schneiden Sie fest verklebte Teppiche in etwa 50 cm breite Streifen und ziehen Sie den Belag ab.

3 Für sehr fest verklebte Teppiche auf Estrichen verwenden Fachleute den Stripper, also eine elektromechanische Spachtel. Wenn Sie ein solches Gerät ausleihen können, erleichtert das die Arbeit erheblich.

4 Gehen Sie bei verklebten Kunststoffbelägen ebenso vor. Schneiden Sie den Belag in Streifen oder Quadrate und ziehen Sie ihn vom Untergrund ab.




5 Entfernen Sie noch klebende Teppichreste mit der Spachtel.

6-7 Auch lockere Kleberreste müssen dabei entfernt werden. Eine Entfernung alter Kleberschichten aus Kunstharzen ist sehr aufwendig. Schwere, langsam laufende Schleifmaschinen mit sehr grobem Schleifpapier können Erfolge erzielen. Nicht weiter behandelte Untergründe eignen sich nur für die lose Verlegung von Teppichen. Für eine Verklebung von Bodenbelägen muss der Untergrund meist grundiert und gespachtelt werden.

Vorsicht Asbest
Asbest ist eine natürliche mineralische Faser, die als sehr stark krebserregend eingestuft wird. Faserstäube können sich in der Lunge festsetzen, dort weder abgebaut noch ausgeschieden werden und bilden so ein langfristiges Krebsrisiko. Asbest wurde auch in verschiedenen Bodenbelägen aus Kunststoff eingesetzt. Fachleute gehen davon aus, dass bis Mitte der achtziger Jahre Millionen von Quadratmetern asbesthaltiger Bodenbeläge verlegt wurden. Asbesthaltige Beläge wurden meistens verklebt. Solange sie eingebaut sind, stellen sie kein Risiko dar, da keine oder nur geringe Fasermengen freigesetzt werden. Doch können beim Entfernen so hohe Asbestkonzentrationen entstehen, dass in vielen Fällen von Eigenleistung dringend abgeraten werden muss.

8 Asbest wurde in verschiedenen Formen eingesetzt, z.B. als Unterlage in PVC-Bodenbelägen, wobei die Nutzschicht aus PVC und die Unterschicht aus Asbestpappe besteht. Häufig eingesetzt wurden auch Vinyl-Asbest-Fliesen oder Flexplatten, hier besteht die Platte im gesamten Querschnitt aus einer Kunststoff-Asbest-Mischung. Der Heimwerker kann in der Regel nicht beurteilen, ob seine Produkte asbesthaltig sind. Es empfiehlt sich deshalb immer eine Beratung bei Fachleuten. Auch Umweltberatungsstellen können Ratschläge geben. In vielen Fällen wird eine entsprechende Sanierung durch Fachfirmen notwendig sein, die sehr teuer ist. Bitte beachten Sie: Asbestprodukte aller Art nicht sägen, bohren, schleifen oder brechen! Halten Sie Asbestprodukte beim Umgang immer feucht. Entfernen Sie nur Beläge, die trocken, samt Kleberschicht, entfernt werden können, ohne dass dabei Fasern frei werden.

Alternativen zur Entfernung
Bodenfachleute empfehlen bei sehr schwieriger Entfernung von Kunststoff- oder Linoleumbelägen, den neuen Belag auf dem alten zu verlegen. Geeignet sind doppelseitiges Klebeband, Haftvliese und bestimmte Fixierungen. Eine vollflächige Verklebung ist nur mit einem entsprechenden Haftgrund und anschließend mit Kunstharzkleber möglich.




Hatte nach Teppichresten entfernen gesucht, da gibts ne Menge Links.
Viel Erfolg.
Also aus eigener Erfahrung kann ich folgendes berichten:
Wir hatten auch einen Uraltteppich mit Holzboden drunter. Ich hab einfach mal Seifenwasser draufgeschüttet und gewartet bis alles feucht war und dann mit einem SPatel abgekrazt. Dabei habe ich aber den Spatel von oben angesetzt und zu mir gezogen, damit ich keine Kratzer im Boden mache. Es hat ewig lang gedauert und war ziemlich nervig. Sorry, mehr weiss ich auch nicht. Aber ich wünsch Euch viel Erfolg.
Und, man kann das ja auch positiv sehen, das ist ne anstrengende Arbeit bei der man ins Schwitzen kommt, wozu brauch man dann noch Fitnessstudio?^^

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