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Vogelfütterung

Unsere gefiederten Freunde
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Sandrine

Vogelfütterung

Beitrag von Sandrine » Freitag 9. Februar 2007, 12:12

Man muß sich wundern, dass die Wildvögel, die einmal eine Zeit lange gefüttert wurden, immer wieder an diesem Platz erscheinen.
Tiere sind eben nicht dumm. Dumm wäre nur, wenn das Wetter offen ist, diese noch zu füttern. Bei mir stellen sich Blaumeisen, Kohlmeise, Tannenmeisen, natürlich die Drosseln und das Rotkehlchen, sowie die immer wiederkehrende Heckenbraunelle ein. Ab und zu hüpft auch der Zaunkönig herum und sucht sich hier und da ein Restchen.
Was für mich immer wieder verwunderlich ist, dass sich mein Muckel (Kater) in seinem Auslauf manierlich benimmt. Für ihn ist es immer wieder schön, wenn er sie aus gewisser Entfernung beobachten kann, da macht ihm auch das kalte Wetter nichts aus.
In diesem Sinne liebe Grüße von Sandrine

mariposa

Beitrag von mariposa » Freitag 9. Februar 2007, 13:21

Wir hatten das Thema schon mal, ich finds aber nicht mehr :? Irgendwer schrieb, dass man die Vögel füttern solle, da aufgrund der "warmen" Temperaturen der Vorrat in der Natur schneller aufgebraucht wird.
Ich füttere die Piepser seit Weihnachten, bin ich deshalb dumm *grins*

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Sternkeks
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Beitrag von Sternkeks » Freitag 9. Februar 2007, 13:50

mariposa hat geschrieben:Ich füttere die Piepser seit Weihnachten, bin ich deshalb dumm *grins*
Nee, bist überhaupt nicht dumm!

Auch, wenn die kräftigeren Vögel noch Nahrung zum Überleben finden bei offenem Wetter, schieben sie doch Kohldampf! Im Winter ist einfach nicht genug für alle da, auch, wenn kein Schnee liegt und die Temperaturen über 0° sind!
Früher konnte man sich da sagen, die Stärksten kommen durch und die Schwachen überleben es nicht, das ist nunmal die Natur, und nur die Starken "dürfen" sich vermehren!
Nachdem aber soviel Insektengifte, gerade auch von den Kleingärtnern versprüht werden, ist es angebracht, die Vögel mit -hoffentlich- sauberemFutter zu füttern.
Der tödliche Kreislauf sieht so aus: viele Insekten überleben die Giftspritzerei, tragen das Gift aber in sich, obwohl sie immun dagegen geworden sind und werden von den Vögeln gefressen. Die Giftstoffe reichern sich in den Innereien UND IM KÖRPERFETT des Vogels an. Wenn die Tiere nun hungern, müssen sie von ihrem Fettpolster leben - und vergiften sich dabei.
Das heißt, die Schwächlinge verhungern einfach, weil sie nichts finden oder nicht genug "auf Draht" sind, die Stärkeren überleben auch nicht, weil sie sich durch ihre eigenen Fettpolster vergiften.

Also: Vögel muß man nicht "verwöhnen", aber eine moderate Beifütterung ist zu keiner Jahreszeit verkehrt!
Liebe Grüße und gute Wünsche
für Mensch und Tier
von Sternkeks

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Samira
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Beitrag von Samira » Freitag 9. Februar 2007, 17:33

Wir füttern jedes Jahr von November bis April.
Die Vögel verlassen sich auf den Futterplatz und ich habe mich noch nie danach gerichtet, daß man nur bei geschlossener Schneedecke füttern soll.
Für mich ist das ein Schmarren, und die Piepmätze sind dankbar, daß
wir so denken.
Die Amseln bekommen Äpfel und Haferflocken und Meisen, Finken und
Co Sonnenblumenkerne und Waldvogelfutter.
Liebe Grüße Samira

Solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken.

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