Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

 

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Britta
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Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Britta » Donnerstag 12. November 2009, 13:08

Mich würden mal Eure Erfahrungen /Meinungen interessieren ...

Wann und wieso würdet Ihr ein bestimmtes Tierschutzprojekt unterstützen und wann auf gar keinen Fall ?

Wann seid Ihr der Meinung, ja, dieser Tierschutzverein scheint mir sehr seriös und unterstützungswert zu sein ?

Letztes Jahr bin ich durch Zufall in den Sumpf (so nenne ich es mal) des Tierschutzes geraten ... ich war derart enttäuscht von angeblichen Tierschützern ... ich hatte das Gefühl, es geht doch im Grunde nur um Kohle und nur in 2. Linie um die Tiere :cry: ... auf jeden Fall muß ich gestehen, ich unterstütze momentan nichts mehr und sehe nur noch "Buhmänner" (was natürlich quatsch ist) und beschränke meinen Tierschutz nur noch auf das, was ich persönlich leisten kann ... nämlich dem ein oder anderen "armen Würstchen" ein schönes Zuhause zu geben ...

Vielleicht kurz, warum ich letztes Jahr genau dieses Projekt unterstützenswert fand :

Eine Art "Vermehrungslager" für Hunde wurde Anfang letzten Jahres durch polnische Behörden, in Zusammenarbeit mit einen polnischen Tierschutzverein und einem deutschen geöffnet und die Zustände waren katastrophal ... brauche ich nicht weiter drauf einzugehen ...

Ach, dieses Lager wurde von einer Deutschen betrieben. Es sollte ihr der Prozeß in Polen gemacht werden ... ob es je passiert ist ... keine Ahnung ...

Gut, aber was für mich wichtig war ... aus diesem absolut grausamen Ort, sollte in 1. Linie ein für Hunde einigermaßen vernünftiges Tierheim geschaffen werden und die Vermittlung nach Genesung der Tiere usw. sollte möglichst auch dort in der Umgebung erfolgen ... man wollte versuchen die polnische Bevölkerung etwas zu sensibilieren ...

Ihr wißt bestimmt, was ich meine ... mind. 3 Reportagen aus den polnischen Nachrichten habe ich damals gesehen und die 1. Vorsitzende des deutschen Tierschutzvereins, der bei der Öffnung damals dabei war, habe ich besucht ... und genauso hatte ich mir eine Tierschützerin mit Herz und Seele vorgestellt :wink: ...

Lange Rede kurzer Sinn ...

gerade eben dieses NICHT 1. Ziel : es sollen möglichst viele Hunde nach Deutschland eingeführt werden und wenn, dann nur über sehr erfahrene Pflegefamilien, die diese Tiere etwas auf ihr Wesen testen ... da diese Hunde i.d.R. Kettenhunde waren und ohne bzw. kaum Kontakt zu Menschen hatten ...

Genau diese Punkte fanden meine totale Unterstützung :wink:


Ende vom Lied :

Dieser kleine deutsche Verein hat seinen Hilferuf/Projekt durch den Tierschutzverteiler geschickt und viele Tierschutzvereine haben sich eingeklinkt und starteten Hilfsaktionen ... war auch alles zu Anfang super ... nur dann ...

Die "nettesten" Kettenhunde tauchten ohne Absprache bei DHD24 zum Verkauf bereit ...

Das Projekt wurde im deutschen Fernsehn (Tiere suchen ein Zuhause) ausgestrahlt ... nur gespendet hat wohl niemand :mrgreen:

usw. usw.

Wie es heute der 1. Vorsitzenden des kleinen Vereins geht ... ich weiß es nicht, wir haben schon lange nicht mehr telefoniert, aber beim letzten Telefonat war sie fertig :cry: ... und meinte : " Hätte ich bloß dieses Projekt nie an die große Glocke gehängt und hätte ich zusammen mit den Polen meine "Arbeit der kleinen Schritte" fortgesetzt :cry: "

liebe Grüße

Britta

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Larisa » Samstag 2. Januar 2010, 21:07

:159: :150: :151: :152: :162: :167: :168: :163: Ich habe mich für den bund der deutschen tierfreunde ent -schieden,weil ich der meinung bin,dass jedes tier ein recht auf leben hat und in ein paar jahren möchten wir auch noch nashörner sehen,der verein vertritt alle tiere.Larisa :128:

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Liebelein » Mittwoch 12. Dezember 2012, 08:06

Oh, lese ich jetzt erst. Aber die Britta wird wohl nicht mehr hier sein!

Auslandstierschutz ist eh eine Sache für sich. Schwierig. Vor Ort sollten die Tiere bleiben und es muss vor Ort was getan werden. Gibt ja viele Vereine die dabei sind.

Nach Deutschland holen ???? Stehe ich skeptisch gegenüber. Leider holen viele unerfahrene sogenannte Tierschützer, massenweise Hunde hierüber. Und wenn ich dann lese, toootal lieb und freundlich, möglichst noch perfekter Familienhund!! Da krieg ich nen Hals. Diese Hunde die im Rudel lebten und sich durchsetzten mussten, werden dies auch in einer Familie tun? Und das eingesperrt sein auf einmal? Wo sie doch die Freiheit kannten!! Oh oh, da muss man sehr genau aufpassen welchen Hund man nimmt. Auch Welpen die schlimmes durchmachen mussten, das sitzt tief im Hirn, und kommt irgendwann zu tage!! Niemals würde ich einer Familie zu solch einem Hund raten!! Das soll nicht fies sein, sind Erfahrungen durch meine damalige Tierschutzarbeit. Selbst ich bin damals auf eine sogenannte Tierschützerin unwitissend reingefallen. Mein Hund kam vom Bauernhof. Gekauft, Tierschutzvertrag, nach Hause. Im alter von 8 Monaten knurrte er meine und sämtliche Kleinkinder an und schnappte später auch! Ich war ja von Anfang an in einer Hundeschule und hab ihn behalten, aber warum war er so? Es stellte sich heraus, das er in der Prägungsphase stark vom Bauerssohn geärgert wurde. Alle Welpen aus dem Wurf hatten dadurch einen Knacks weg.

Darum gibt es die Meinung beim seriösen Züchter Hunde zu kaufen, da die Welpen dort gut geprägt sind.
Ich wünsche Allen ein schönes Weihnachtsfest :0)

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 12. Dezember 2012, 11:40

Liebelein hat geschrieben:... beim seriösen Züchter Hunde zu kaufen, da die Welpen dort gut geprägt sind.
Ach ja??? Also ich kenne keinen einzigen Züchter, der WIRKLICH seriös ist, obwohl sich viele den Anschein geben. :?
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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Johanna » Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:02

doch Sternkeks, ich kannte zu "m einer Zeit als Hundebesitzerin" einige seriöse Züchter - ehrlich - denn die ZHSch konnte sich gar keine anderen erlauben.....

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:24

Ich finde es eben schon unseriös, Hunde zu züchten, auch wenn nur "verantwortungsvoll" ein Wurf/Jahr produziert wird, jahrelang.
Kein Züchter kümmert sich wirklich darum, was aus den Tieren wird, kann er ja auch gar nicht bei - sagen wir mal - 35 (Jahre) X 5(Welpen).
Welcher Züchter ist bisher auf die Idee gekommen, seine Welpen z.B. innerhalb der ersten sechs Wochen (das ist die Hauptprägephase!!!) mal in ein Auto zu packen, und umher zu kutschieren, damit sie Autofahren als erwachsene Hunde vertragen?
Wer hält seine Welpen im Haus, in der Familie, als Familienmitglied? Ja, ich weiß aus Erfahrung, dass das mitunter SEHR arbeits,- zeit,- und geduldsaufwändig ist!
Wer gibt sie wirklich erst ab dem dritten Monat ab, denn was in den ersten sechs Wochen geprägt wird, reicht nicht aus. Benehmen, Sozialisierung und und und findet im Kreis der Geschwister unter Anleitung der Mutter statt. Der Welpe, der dazu nicht die Zeit bekommt, muss gar nichts Schlimmes erlebt haben oder misshandelt worden sein, um später "komisch" zu werden...
Und was Vererbungslehre angeht, da haben die meisten Züchter äußerst seltsame Meinungen, bzw. echt null Ahnung und noch nie was von den Mendel'schen Gesetzen gehört!

Es mag sich etwas gebessert haben, aber ich erinnere mich noch genau daran, dass ein Züchter vom Deutschen Zuchtverband mit seiner Hündin ausgeschlossen wurde, weil sie einmal rassefremd gedeckt wurde (Unfall!). Es hieß, nun sei das Blut der Hündin verdorben, und sie sei NIE mehr in der Lage, reinrassige Welpen zu werfen! :shock:
Ich habe das Schreiben selber gelesen! Ehrlich, da fällt mir dann nichts mehr zu ein, und serös, im Wortsinn "ernsthaft", kann ich sowas beim besten Willen nicht nennen.

An die vielen "Züchter", die sich drei WOCHEN junge Welpen in Kisten mit der Bahn aus Osteuropa liefern lassen, oder in dunklen Schuppen ohne menschlichen Kontakt "züchten", will ich gar nicht denken, da wird mir schlecht vor Wut. :evil:
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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Gitte » Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:26

@liebelein da kann ich ja gleich mein beispiel vom "bösen" rumänien-rudel-hund shakira anbringen. ja am anfang war sie total verängstigt weil sie in ihren paar monaten auf erden nichts schönes erlebt hat. jetzt ist sie eine verschmuste, temperamentvolle, anhängliche stolze kleine diva :D .
legt euch nicht mit mir an - ich bring euch sonst zum lachen

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 12. Dezember 2012, 14:33

Ich bin zwar auch der Meinung, dass man eher den Tieren vor Ort helfen soll als sie hierher zu holen. Wir haben hier genug Tier-Elend, das kein Ende nimmt.

Aber dass diese Hunde "schlecht" zu halten sind, kann ich nicht sagen. Im Gegenteil, sie sind bestens sozialisiert, weil sie als Hund aufgewachsen sind, sie haben gelernt, sich anzupassen, sich dem Stärkeren zu unterwerfen, um sich so am Leben halten und behaupten zu können. Ausnahmen gibt es selbstverständlich immer mal, wie in jedem anderen Bereich auch.
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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Johanna » Mittwoch 12. Dezember 2012, 16:13

Keksli und genau was Du beschreibst haben wir als Kriterium damals zu Grunde gelegt als wir unseren Esko von Hohenlohe Langenfeld holten. Der lebte!! in der Familie mit seinen Geschwistern und der Mutter - die wurden alle 5 erst mit 3 Monaten weiterverkauft. Die Züchter interessierten sich auch für das neue Umfeld der Käufer und
fragten dann auch nach einer gewissen Zeit nach, wie es dem Hund geht. Meine Freundin züchtete Boardercollies - aber auch nur mit zwei Hündinnen im Wechsel, sodass nur alle zwei Jahre ein Wurf von einer Hündin zur Verfügung stand. Diese Welpen wurden erst mit 15 Wochen an einen neuen - vorher schon überprüften Käufer abgegeben. Es gibt schon verantwortungsvolle Züchter und das was Du hier als Züchter beschrieben hast müßte man wirklich verbieten.....da kriegt man das grosse K.....n...das ist nur ausnutzen einer Kreatur die auf unseren guten Willen und unseren Schutz angewiesen ist.

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Liebelein » Mittwoch 12. Dezember 2012, 18:23

Nein Sternkeks, Deine Meinung ist zu sehr einseitig. Es gibt genug ordentliche kleine Züchter!

Und Gismo, mir geht es hauptsächlich um Familien mit Kindern die aufpassen sollten! Ich selber hazte auch schon einmal Welpen aus dem Ausland in Pflege. Waren toootal krank und hab sie aufgepäppelt und der Verein hat sie dann vermittelt.

Ich selber würde meinen nä. Hund hier aus der Umgebung anschaffen, evtl. auch vom Züchter. Vllt aber auch im Tierheim rumgucken.

Massenzucht tolleriere ich auch nicht! Aber toleranz gegenüber gesunde Rassehundezucht sollte man behalten :wink:
Ich wünsche Allen ein schönes Weihnachtsfest :0)

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Gitte » Mittwoch 12. Dezember 2012, 18:45

@liebelein das ist alles gut und schön. eigentlich wollten göga und ich uns einen schon etwas älteren hund aus dem tierheim holen aber dann war die annonce drin und wir wollten "nur mal gucken" gehen. ehrlich, mir ist das herz vor mitleid übergelaufen und ich konnte gar nicht anders als das kleine total panische hündchen zu adoptieren, da war sie 4 monate alt. am anfang war es nicht leicht, weder für den hund noch für uns. man durfte sie gar nicht berühren .. sofort hat sie geschrieen wie am spieß. sowas hab ich noch nie gehört. schrecklich! sie hat sich eigentlich immer nur auf gögas schuhe konzentriert, ich vermute sie ist getreten worden.
es ging auch alles viel langsamer als mit "normalen" hunden. erst kam die vertrauensphase, die hat lange gedauert, dann die spielphase und im moment läuft die erziehungsphase. shakira ist jetzt 1 1/2 j. alt.
die mutter von der frau wo wir shakira her haben hat ein tierheim in rumänien. ab und zu bringt sie hunde oder ihre tochter holt hunde. warum sollte man den tieren nicht auch eine chance geben? wir atmen doch alle dieselbe luft.
legt euch nicht mit mir an - ich bring euch sonst zum lachen

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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Gitte » Mittwoch 12. Dezember 2012, 18:47

wir haben auch schon überlegt, wenn shakiras erziehungsphase erledigt ist, noch einen älteren hund aus dem tierheim dazu zu holen. mal sehen was die zeit bringt.
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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 12. Dezember 2012, 19:31

O.K. mag sein, dass meine Ansicht einseitig ist, sie ist schließlich von 10 Jahren (365 Tage/Jahr und 24 std/Tag), Tierheimarbeit (ich habe darin gewohnt!), und ca 4.500 Hunden und ca 5.000 Katzen so einseitig geprägt worden.
Züchter sind alle, wie sie da sind, für mich ein absolut rotes Tuch, sorry! Es darf sich doch jeder Hans und Franz Züchter nennen!
Ich habs ja immer wieder erlebt: solange Welpen zu haben sind, sind die halbjährigen "zu alt", von daher könnte man die Erlaubnis zur Zucht darauf beschränken, Rassenvielfalt zu erhalten, aber ansonsten erstmal die Tierheime leer machen. Die Tiere, die da rumhocken, haben alle ein warmes würdiges Plätzchen verdient.

Nur kurz noch von wegen "zu alt" : wir haben 12-jährige "alte" Tiere vermittelt, die sich vom ersten Moment betragen haben, als seien sie dort aufgewachsen, und andererseits gab es mehr als genug Welpen zwischen 3 und 6 Monaten, die immer wieder zurück kamen. Bei der ersten Reklamation hat man noch gedacht, dass es an den Leuten liegt, aber vier-fünfmaliger Rücklauf?
Ich bin seither eher diejenige, die sich ein erwachsenes Tier nimmt, da kann ich sehen, wer da vor mir steht, einen Welpen muss ich - wie ein Kind! - so nehmen wie er kommt und abwarten, was draus wird. Bei bester artgerechter Erziehung wird aus einem mit schrägen Genen ausgestatteten Welpen nie der Hund, den man sich gewünscht hat, und das sieht man dem Tierchen nicht an...

Bestes Beispiel sind und beste Erfahrungen habe ich gemacht mit meinen 16 alten Hunden, die ich im Laufe der Zeit zu mir genommen habe, weil sie niemand wollte wegen ihres Alters.Ich hatte sie dann jeweils 5 - 30 Monate, die kleine Sammy war 12 als ich sie nahm und wurde 19 Jahre, sie war meine längste Begleiterin! Allesamt liebe Tiere, die das Leben und die Menschen(behausung) schon kannten und sich nach ein paar Tagen Umstellung und Umlernen bei mir eingelebt hatten.
Liebe Grüße und gute Wünsche
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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Liebelein » Donnerstag 13. Dezember 2012, 08:18

Ja ich weiss ja wovon Du sprichst!! Hatte ja einige Jahre Pflegehund. Und auch hier in Deutschland werden die Hunde gequält. Viele werden auf den Balkon gesoerrt oder an die Heizung geleint etc.! Siehe meine Vermieterin oder der Nachbar, die meinen halt es sei okay ihre Hunde nur zum Lösen kurz rauszulassen!! Das diese Hunde nur kläffen, vor langeweile, sehen solche Menschen als normal!!

Ich habe nachher mit Tierschutz aufgehört, weil ich das vermitteln nicht mehr hinkriegte. Ich hab kaum jemanden mehr zugetraut einen Hund vernünftig zu halten. Und Familien mit Kindern??? Zu viele Eltern meinen das der Hund sich alles gefallen lassen MUSS, selbst das Körbchen darf der Hund ,nicht sein eigen nennen! Und wenn der Hund dann geschnappt hat, weg damit. Da konnte ich reden wie wild. Sehr frustrierend.

Meine erste Hündin, Boxer, kaufte ich aus einer Zuchtanstalt frei! Sie wurde uns als 3 jährige angepriesen und ich verliebte mich in sie. Zuhause angekommen, Auto vollgekottert, merkten wir schnell, das dieser Hund,nie aus seinem Zwinger kam ! Alles,samt draussen laufen, mussten wir ihr mühsam beibringen, aber es hat sich gelohnt. Sie hat mit mir die Pflegehunde betreut. Sie wurde 14 J..

Mein zweiter Goldiemix bekam ich vom unwissenden Tierschutzverein, ich erzählte oben ja schon.

Mich machen die Leute wütend die nichts von Hundeerziehung verstehen, und an Familien Hunde vermitteln, die das Rudelleben kennen. Diese Hunde verhalten sich dann auch im Menschenrudel so, und das ist mit Kindern gefährlich, wenn Menschen sich dann nicht informieren wie man Hunde erzieht, kann das nur schief gehen.

Rütter's Serie oder der Hundeflüsterer Milan zeigen es doch wöchentlich im Fernsehen, wie die Leutz es falsch machen!!!

Oh das ist ein Endlosthema......
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Re: Tierschutzprojekte/Tierschutzvereine

Beitrag von Gitte » Donnerstag 13. Dezember 2012, 13:37

kann schon sein liebelein. zum glück haben wir ja keine kleinen kinder hier (oder schade ... keine enkel) deswegen kann ich da nicht mitreden. shakira hat einige unarten die wir mühseelig "bearbeiten" vor allem das anspringen der leute. bei uns lässt sie das schon auf kommando aber wenn der eiermann kommt (bitte nicht lachen ich weiß nicht wie der heißt :lol: ) dann dreht sie fast durch vor freude. er weiß wie er damit umgehen muss und bringt sie auch dazu aufzuhören. wenn s. kam das gleiche spiel nur das er sich nicht daran hält was ich sage. er beugt sich zu ihr runter und drückt sie auf den boden. das ist für sie spiel aber er begreift das nicht. also wer nicht hören will muss fühlen. aber es ist schon total nervig das wir viel mehr energie und geduld brauchen um den hund zu sozialisieren. sie ist zum glück nicht unser erster hund .. dann wäre es sicher schwieriger. ich weiß auch das die vorherige besitzerin hunde zurückbekommt gerade aus familien mit kindern. ich muss shakira auch fast täglich zeigen das ICH der rudelführer bin und nicht sie. aber trotz allem macht es spaß mit ihr und es ist auch schon viel besser geworden also hab ich die hoffnung noch nicht aufgegeben das sie "normal" wird :mrgreen: . für leute die von hunden keine ahnung haben ist das sicher schwieriger wenn nicht gar aussichtslos da geb ich dir recht.
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