Hans Guck-in-die-Luft

 

Ob Urlaub oder Tagesausflug, wenn einer eine Reise tut, darf er uns davon erzählen
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Johanna
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Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 15:04
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Hans Guck-in-die-Luft

Beitrag von Johanna »

Nach der Besichtigung des Pollmeierwerkes fuhren wir weiter nach Erfurt. Uwe wäre gerne weiter nach Weimar gefahren, aber ich dachte mir, das Gesehene „sacken lassen“ einfach nur die Grünanlagen, die Sonne geniessen – das ist ausreichend.
Wir kamen an, es waren ziemlich viele Eltern mit ihren Sprösslingen da. Als erstes suchten wir nach dem Eintritt die öffentlichen Toiletten auf. Ein paar Meter davon entfernt sind 3 Becken mit Wasserspielen. Dazwischen kleine schmale Wege.
Meiner einer schaute mal wieder in der Gegend herum – Uwe meinte noch: „Achtung da liegt ein Kabel“ da lag ich schon am Boden. Die Warnung kam zu spät. Ich blieb mit dem Schuh im Kabel hängen. Knie aufgeschürft, blauer Fleck, Handballen etwas lädiert – das wars – das schlimmste: Strumpfhose kaputt – Loch und Laufmasche – widerlich sowas! Uwe war ziemlich erschrocken, aber diesmal gab es keinen Bluterguss, die Brille blieb heil – also kein Drama. Ein paar cm weiter wäre ich im Wasser gelandet…..das wäre schlimmer gewesen….
Uwe holte dann Karten für eine Rundfahrt mit der Ega-Bimmelbahn. So sahen wir auch den Teil der Anlage, den wir beim ersten Besuch ausgelassen hatten. Die Rundfahrt dauerte ca eine halbe Stunde und wir wurden mit Teilen bekannt gemacht die wir bei unserem ersten Besuch nicht gesehen hatten. Mit verschieden grossen, farblichen Kürbissen waren Pilze, Klavier, Ikarus und andere Figuren auf den Wiesen aufgestellt. Um das genauer ansehen zu können liefen wir nach der Rundfahrt zurück in diesen Teil der Gartenanlage. Die grössten Blumenbeete im vorderen Teil der EGA waren bereits „abgeerntet“ und mit neuen in den Boden eingeritzten Bildern und Pflanzkärtchen neu bestückt. Nur die Dahlien blühten noch in reichem Ausmaß. Auch einige Rosenstöcke zeigten noch ihre Blüten. Auf den Wiesen waren Liegen, ein Genuss sich hier im Sonnenschein auszuruhen – die warmen Sonnenstrahlen einzufangen und den Wolken und Vögeln nachzuschauen. Für Kinder war ein kleiner „Bauernhof“ vorhanden. Schweine, ein Ziegenbock der sich genüsslich kraulen liess, Hühner, Meerschweinchen und Hasen hoppelten zur Freude der Kinder in den Gehegen. Ein kleiner Teich wurde nicht nur von Enten bevölkert.
Den Teil des japanischen Gartens betraten wir nur kurz und drehten dann um. Wir hatten in Bad Langensalza so einen wunderschönen japanischen Garten erlebt – dann vergleicht man zu sehr und wird enttäuscht.
Ein Teil war als Gräsergarten deklariert – verschiedene Gräserarten von klein bis sehr hoch bestimmten hier das Bild. Durch das abwechslungsreiche, unterschiedlich hohe Bepflanzen war auch dieser Teil sehr interessant. Dazwischen auch immer wieder kleine gemütliche Nischen mit Sitzgelegenheiten. Den Aussichtsturm betraten wir nicht – denn ich sah, dass dieser schon durch Rapunzel belegt war – sie liess gerade aus dem kleinen Bogenfenster ihr Haar herunter…..
Im Gartenbaumuseum wird hier die ganze Welt des Gartenbaus in über 1.500 qm lebendig. Das war uns dann doch zu zeitintensiv und wir sparten uns dies für einen weiteren Besuch auf.
Dafür setzten wir uns in eines der Cafés und genossen Kaffee, Schokolade und ein Stück Schokoladentorte.
Beim Verlassen des Geländes habe ich mich nach dem Preis einer Jahreskarte erkundigt. Für die Erfurter Bevölkerung absolut preiswert, sofern man sich öfters hier in diesem Erholungszentrum aufhalten kann. Wenn man allerdings erst noch einen weiteren Anfahrtsweg hat, dann muss man sich schon überlegen wie oft man den Park zu den unterschiedlichsten Jahreszeiten besuchen kann.
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