Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Lucius Annaeus Seneca
Im nächsten Schaukasten war ein Gerät zur Anfertigung einer Messing-Stahl-kompenationsunruh ausgestellt. Von weitem sah es aus wie eine verkleinerte Screibmaschine – daneben eine Unruhschraubenwaage zum gewichtsmässigen Vergleich Goldschrauben.
Anschliessend konnte man eine Taschenuhr sehen auf deren Innenrückseite bereits eine wunderschöne Gravur angebracht war . Die Schrift fein ziseliert umrankt von einem Blattstängel mit vielen kleinen Blättern.
Aber nicht nur Taschenuhren auch andere Dinge waren ausgestellt wie z.B. der Zigarrenabschneider ,. Hergestellt in der Deutschen Uhrmacherschule 1925.
Ein Marine-Chronometer mit Federhemmung, Kette und Schnecke lag daneben.
Ein Gedenkschild:
Der Uhrmacher und Ehrenbürger der Stadt Glashütte, Kurt Herkner, Dormagen verfasst 1978 aus Anlass des 100. Jahrestages der Gründung der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte dieses Buch über die Geschichte der Glashütter Uhrenindustrie und der Uhrmacherschule.
Hierzu gab es eine Medaille die von der Ingenieurschule für Feinwerktechnik Glashütte herausgegeben wurde. Zwei Stoffstreifen mit dem Aufdruck: wie die Spannung so die Kraft und eine Beschreibung des Aufbaus und Entwicklung der Deutschen Uhrmacherschule in Glashütte.
1878 Gründung der Schule in den Zimmern des damaligen Gemeindehauses.
1881 neue Einrichtung im Zentrum der Stadt wird eingeweiht.
1923 wiederum Erweiterungsbau auf das Dreifache der vorherigen Kapazität.
Das Ende des 2. Weltkriegs sieht das Gebäude ohne grössere Schäden. Sommer 1950 erhält die Schule den Status einer Fachschule . Hauptauftrag ist die dreijährige Ausbildung von Ingenieuren.
1953 Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau.
Ab 1957 trägt die Institution den Namen „Ingenieurschule für Feinwerktechnik Glashütte“
10. Juni 1976 bricht in den Abendstunden ein Dachstuhlbrand aus. Beim Wiederaufbau wird das Dachgeschoss so umgestaltet dass weitere Internatszimmer entstehen.
1989 gesellschaftlicher Umbruch wirkt sich auch auf die Schule aus.
1992 Schliessung der Schule.
Die Rechenmaschine „Arithmometer“ ist die erste in Deutschland hergestellte Rechenmaschine und war ein Geschenk an Prof. L. Strasser anlässlich seines 25 jährigen Jubiläums als Direktor der Deutschen Uhrmcherschule .
Auf dieser Rechenmaschine sind Hebel,. Knöpfe und Zeichen sowie die Hinweise Add & Mult sowie Subt & Div daneben 6 senkrechte Zahlenkolonnen von 9 bis 0 mit Hebeln und Vorrichtungen zum Schieben von einer Zahl zur Anderen.
Der Name Arthur Burkhard ist zu lesen.
In einem grösseren Saal standen lange Glastische voll mit Uhren und Beschreibungen zur Stirnseite hin war ein Holztisch – Hier wurde man aufgefordert sich als „Lehrling im ersten Jahr“ zu versuchen. Im ersten Ausbildungsjahr stehen diese Tische sehr weit vom Fenster entfernt weg – im zweiten Jahr rücken die Lehrlinge schon näher zur Fensterfront und im dritten Jahr sitzen sie dann direkt unter den Fenstern, damit möglichst viel Licht auf die Arbeitstische fällt,. Denn die Anforderungen werden immer grösser und die zu bearbeitenden Teile immer kleiner. Eine Augenlupe mit allen möglichen Werkzeugen der Uhrmacher war aufgebaut. Feilen Hammer, Pinzetten, Bürsten, Winkel, kleine Schraubendreher und vieles mehr. Ich habe versucht mit diese Augenlupe einzusetzen und dann habe ich versucht etwas auf diesem Tisch zu erkennen. Es war unmöglich! Für mich absolut kein Beruf…...aber das Ergebnis ist phantastisch. Ich stehe jedenfalls ganz andächtig vor diesen wundervollen Uhren und lese mit Inbrunst die Geschichte dieser Uhrenfabrikation – den Werdegang von einer Idee bis zur Fertigung.
Leider mussten wir den Besuch abbrechen – denn das Museum schloss und wir waen fast die letzten Besucher. Da ich aber noch so vieles nicht gesehen habe , sondern die letzten Räume nur im Schnelldurchlauf geschoben wurde steht für mich eines fest: Da muss ich noch einmal hin. Besonders die letzten Uhren die in einem separaten Raum ausgestellt waren funkelten und strahlten als ob sie mir sagen wollten: Du musst wieder kommen!
Teil 2 Uhrenmuseum
Ob Urlaub oder Tagesausflug, wenn einer eine Reise tut, darf er uns davon erzählen
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