Schiffsmühlen und Ketten
Das Prunkschiff „Maria Josepha“ wurde nach der habsburgischen Prinzessin benannt, die 1719 den späteren Kurfürsten Friedrich August II. heiratete. Dieses Schiff hatte 10 Mann Besatzung, Ruderantrieb, und mit einer Breite von 2,20 m und einer Länge von 14,00 m für 2 – 20 Personen (je nach Verwendung) gedacht.
Von der Dampffähre mit Seitenradantrieb „Schandau I“ von 1908 war ebenfalls ein Modell vorhanden. Diese Fährstelle in Schandau besteht seit 1547 und ab etwa 1622 gab es einen sogenannten Fährgraben, der zum Übersetzen von Wagen diente.
Ausgestellt war ein Funktionsmodell einer Schiffsmühle aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.. Sie wurden – wie die Windmühlen am Land, zum Mahlen des Getreides genutzt. Stündlich konnten bis zu 6 Sack Getreide gemahlen werden. Durch die Kraft des Wassers in der Mitte des Flusses wurde so das Mahlen optimiert. Die Mühle war auf zwei Schiffen gelagert, dem Hausschiff mit der Mahleinrichtung und dem Wellschiff mit der Mühlradwelle Dazwischen lag das Mühlrad mit einem Durchmesser von fünf bis sechs Metern. In Sachsen gab es 1721 insgesamt ca 84 Schiffsmühlen, die für die Schiffahrt äusserst hinderlich waren. 1865 stellte die letzte Schiffsmühle ihren Betrieb ein.
Auch der Fluss und die Flußauen als Freizeitraum wurde durch Plakate angesprochen. Schwimmbäder an Flüssen gab es seit dem 18. Jahrhundert und ab dem frühen 19. Jahrhundert wurden die Schwimmbäder auch für Frauen geöffnet.
Ab 1930 hatten die Dresdner die Auswahl zwischen 23 Bädern. Mitte der 1950-er Jahre wurde das Baden in Flüssen wegen zu grosser Verschmutzung untersagt. Der Motorbootrennsport hat eine Tradition bis in die 1930 -er Jahre und wird bis heute noch gepflegt.
Die Schiffahrt hatte durch die Konkurrenz der Eisenbahn schwer zu kämpfen. Schwankende Wasserstände, im Winter der Eisgang und wechselnde Schiffszölle entlang der gesamten Elbe waren Umstände die nicht leicht zu stemmen waren. Die Frachttarife konnten von der Eisenbahn unterboten werden.
Neue Hoffnung keimte mit dem Aufkommen einer neuen Idee auf. Die Idee der Kettenschleppschiffahrt wurde umgesetzt.
Auf dem Grund der Elbe wurde eine Kette verlegt., entlang der sich Schleppschiffe zogen, die wiederum Frachtkähne schleppten. Damit war ein effektiverer Transport von Gütern auch gegen die Strömung möglich. Die Schlepper konnten mehr Kähne mit grösserer terminlicher Zuverlässigkeit ziehen und verbrauchten dabei etwa 90% weniger Brennstoff als die Radschlepper.
Die Kettenschiffahrt wurde auf der Elbe und der Saale von mehreren Gesellschaften betrieben und war für alle ein wirtschaftlicher Erfolg, der bis zum Ende 19. Jahrhunderts anhielt. Die Kettenschleppschiffahrt wurde auf der Saale und weiten Teilen der Elbe bis 1921 komplett eingestellt.
1945 wurden die beiden deutschen Elbschlepper in Magdeburg zerstört.
Zwei schwere Räder sowie ein Teil einer schweren Kette waren auch hinter Glas ausgelegt
Zum Schluss wurden die Ozeanriesen angesprochen.
Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Route zwischen Europa und Nordamerika zum wichtigen Verkehrsgebiet. Nicht nur Segelschiffe übernahmen die wichtige Postbeförderung sondern auch die konkurrierenden Dampfschiffe nahmen Passagiere auf. Die Überfahrt in die „Neue Welt“ wurde planbarer und die Reise wurde schneller. Die Bedingungen an Bord wurden für die Passagiere besser.
Allerdings weiss ich von einer meiner Tanten,Onkel und Cousine dass es nach dem 2. Weltkrieg nicht einfacher wurde. Sie „wanderten aus“.
Viele hatten kein Geld um die Passage zu bezahlen und mussten für die Transportmöglichkeit hart arbeiten, auch auf dem Schiff. So musste mein Onkel auf dem Schiff die Mannschaft verstärken und meine Tante musste auch andere Arbeiten übernehmen.
Die Schiffe wurden fast mit menschlicher Fracht überladen, so voll gepfropft waren sie.
Seit den 1960-er Jahren löste allerdings das Flugzeug das Schiff als bevorzugtes Verkehrsmittel ab.
Teil 2
Ob Urlaub oder Tagesausflug, wenn einer eine Reise tut, darf er uns davon erzählen
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