Viel Trinken

 

Ernährung allgemein, Fasten, Diät
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Sternkeks
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Re: Viel Trinken

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 2. November 2011, 13:58

Du meine Güte, wer kriegt schon vier Liter runter?
Allenfalls geübte und gestandene Bayern mit ihren Literkrügen Bier!

Noch kann ich mich auf mein Durstgefühl verlassen und bringe es auf 1 1/2 bis zwei Liter (nicht Bier!!!) am Tag.
Aber das ist reine "Übung", denn früher hab ich ständig zu wenig getrunken.

Kleiner Tipp zum prüfen, ob man gut mit Flüssigkeit versorgt ist: die Haut vom Handrücken bissel zusammenkneifen und hochziehen.
Wenn sie schnell wieder zurückflutscht, ist alles o.k., wenn sie jedoch "stehen" bleibt und nur langsam wieder glatt wird, dann hat
man zu wenig und muss trinken!
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Johanna
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Re: Viel Trinken

Beitrag von Johanna » Mittwoch 2. November 2011, 16:33

dann müsste ich seit Jahren mehr trinken - ich kenne diesen Griff auch Sternkeks - trotzdem bekomme ich nicht mehr runter, wie "mit Gewalt reingeht" und das sind vielleicht mal 1 bis 1,5 Liter

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Sternkeks
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Re: Viel Trinken

Beitrag von Sternkeks » Mittwoch 2. November 2011, 18:14

Das ist besser als nix, Johanna! :wink:
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Ivi
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Re: Viel Trinken

Beitrag von Ivi » Mittwoch 2. November 2011, 19:34

Meistens schaffe ich auch meine 1-2l Mineralwasser am Tag, aber wenn ich viel zu tun habe, zB auf der Arbeit oder so, vergesse ich das Trinken auch schon mal, besonders in der kälteren Jahreszeit wo der Durst nicht so groß ist wie im Sommer. Das merke ich dann meistens aber auch anhand von leicht aufziehenden Kopfschmerzen usw., dann weiß ich gleich Bescheid. :wink:
Vor dem Wunder steht der Glaube!

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Re: Viel Trinken

Beitrag von tama » Donnerstag 8. Dezember 2011, 14:13

Ohjah, ich merke das ich zu wenig getrunken habe auch immer als erstes an meinem Kopf!

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mary
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Re: Viel Trinken

Beitrag von mary » Freitag 9. Dezember 2011, 13:02

Sternkeks hat geschrieben:Kleiner Tipp zum prüfen, ob man gut mit Flüssigkeit versorgt ist: die Haut vom Handrücken bissel zusammenkneifen und hochziehen.
Wenn sie schnell wieder zurückflutscht, ist alles o.k., wenn sie jedoch "stehen" bleibt und nur langsam wieder glatt wird, dann hat
man zu wenig und muss trinken!
Ich glaube, das funktioniert nur bei durchfälligen Kleinkindern :wink:

Ab gewissem Alter bleibt die Haut "stehen", und keine Liter Flüssigkeit polstern die Haut wieder auf. Übermäßig trinken würde in dem Fall eher auf "Herz- in- Suff"* hinauslaufen :roll:

*Herzinsuffizienz

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Sternkeks
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Re: Viel Trinken

Beitrag von Sternkeks » Freitag 9. Dezember 2011, 13:46

Glauben heißt: nicht wissen, und so kann jeder glauben, was ihm genehm ist.
Mit zunehmender Erfahrung kommt dann im Laufe der Zeit das Wissen.
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mary
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Re: Viel Trinken

Beitrag von mary » Freitag 9. Dezember 2011, 15:38

Sternkeks hat geschrieben:Glauben heißt: nicht wissen, und so kann jeder glauben, was ihm genehm ist.
Mit zunehmender Erfahrung kommt dann im Laufe der Zeit das Wissen.
In dem Fall kommt mein Wissen von der Berufserfahrung, das ist aber hier nicht das Thema :wink:

Entgegen allen Beteuerungen, wie wichtig das "viel trinken" ist, vor allem im Alter und Vorbelastung kann vermehrtes Trinken- nur um bestimmte "empfohlene" Mengen zu trinken- durchaus Komplikationen bedeuten. Die nennen sich dann Lungenödem, Niereninsuffizienz, etc.

Es gibt ältere Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen das Trinken auf bestimmte Mengen pro Tag einschränken müssen; meistens ist das 1,5 L/ Tag, manchmal aber nur max. 1L/ Tag.

cystuskraut

Re: Viel Trinken

Beitrag von cystuskraut » Freitag 9. Dezember 2011, 23:01

@mary, das habe ich auf irgendeiner Seite schon geschrieben, dass zuviel Trinken auch nicht gut ist.
Das muss in einem guten Verhältniss stehen.
Man kann nicht einfach 4 L trinken.
Und das wird einem in manchen Medien so verklickert, überhaupt im Sommer.

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Re: Viel Trinken

Beitrag von Sternkeks » Samstag 10. Dezember 2011, 00:43

Ja, mary, das ist alles richtig und resultiert aus deiner Berufserfahrung. Ich nehme mal an, dass du viel mit kranken Menschen zu tun hast?

Die empfohlene Trinkmenge ist doch nur eine Empfehlung, und sie ist an gesunde Menschen gerichtet. Für die ist es sicher nicht schädlich gut, wenn sie
auf wenigstens einen Liter Flüssigkeit pro Tag kommen. 3-4 Liter halte ich persönlich für viel zu viel, aber wers verträgt und durstig genug ist... das könnte allerdings auch auf eine
noch unerkannte Diabetes hinweisen.
Ein Einzelfall in der Familie: Frau, 78 Jahre, soweit "normal" und gesund, nur eben einfach "alt", trinkt morgens und nachmittags ein Tässchen Kaffee und sonst NICHTS, aus Sorge
oder Bequemlichkeit, dass sie zu oft auf Toilette muss. Sie war wirklich nach einiger Zeit so stark dehydriert, dass sie ins Krankenhaus musste, nachdem sie hilflos und verwirrt
auf der Straße aufgelesen wurde. Die "Demenz" war nach einigen Infusionen "plötzlich" wieder "geheilt". Ob die kurze Zeit später entdeckten Nierenprobleme daher kamen, weiß ich nicht, nehme es aber eigentlich an.

Also ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist schon wichtig, aber, wie alles im Leben muss man es nicht übertreiben. Und was ausreichend (oder übertrieben) ist,
muss jeder für sich selbst und seinen Körper entscheiden.
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Re: Viel Trinken

Beitrag von mary » Samstag 10. Dezember 2011, 00:53

Sternkeks hat geschrieben:Die empfohlene Trinkmenge ist doch nur eine Empfehlung, und sie ist an gesunde Menschen gerichtet.
Was heisst "gesunder Mensch", wie definiert man eigentlich Gesundheit?

Für viele Menschen bedeutet Gesundheit einfach nur das Fehlen einer Krankheit, und das ist genau die falsche Definition.

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Re: Viel Trinken

Beitrag von Sternkeks » Samstag 10. Dezember 2011, 01:22

Und was ist also laut Professor mary die richtige Definition?

Meine Güte, Gesundheit ist oder wird dafür gehalten, was man unter "NORMALEN"!!!! Menschen als Gesundheit versteht.

An philosophischen Grundbetrachtungen und den Defintionen von irgendwelchen Begriffen oder auch am Erbsenzählen hab ich im Moment kein Interesse.
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cystuskraut

Re: Viel Trinken

Beitrag von cystuskraut » Samstag 10. Dezember 2011, 01:43

Sternkeks hat geschrieben: Die "Demenz" war nach einigen Infusionen "plötzlich" wieder "geheilt". .
Genau, so ist es in Abständen immer bei meiner Mutter.
Diabetes und 90 J. alt und trinkt in Abständen nicht genug. Dann steigt das in den Kopf.

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Re: Viel Trinken

Beitrag von Johanna » Samstag 10. Dezember 2011, 09:22

Sternkeks hat geschrieben:Und was ist also laut Professor mary die richtige Definition?

Meine Güte, Gesundheit ist oder wird dafür gehalten, was man unter "NORMALEN"!!!! Menschen als Gesundheit versteht.

An philosophischen Grundbetrachtungen und den Defintionen von irgendwelchen Begriffen oder auch am Erbsenzählen hab ich im Moment kein Interesse.
grins Sternkeks, jetzt fehlt bloss noch die Frage von Professor Doktor Mary, wer bestimmt, was "Normal" ist
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: Viel Trinken

Beitrag von Sternkeks » Samstag 10. Dezember 2011, 11:09

Ja, echt, Johanna! :lol:
Wenn es nach langem Suchen an einer sachlichen Aussage nichts zu kritisieren oder widersprechen gibt, kommt sie mit solchen Schoten,
ich hab da langsam keinen Bock mehr drauf. :evil:
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