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mal einen hausfrauenrat brauch

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stella
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von stella » Mittwoch 26. Juni 2013, 20:52

schei...schon wieder 2 jahre vergangen. wiso gehen die in letzter zeit nur so schnell vorbei?? :lol:
ne ganz im ernst, DEN strom haben wir wircklich teuer bezahlt, preiserhoehung + monatelang auf jeder rechnung einen fixen betrag
fuer den angerichteten schaden mit auf die rechnung gesetzt. und das stromwerk hat bei der ganzen sache wahrscheinlich einen gewinn
gemacht da der schaden von der versicherung voll abgedeckt war!!! mit uns kann man es ja machen :evil:
als die staatskasse letzten dezember pleite ging und pensionen etc ausgezahlt werden mussten hat das e-werk dem staat mit millionen
zur ueberbrueckung ausgeholfen. da frag ich mich doch wo diese milionen herkamen. haben wohl wir bezahlt :mrgreen:

fakt ist, ich bin froh das mein grosser im militaer ist (nur einmal in der woche zu hause)
mein mann im hotel in dem er arbeitet ein zimmer hat (auch nur einmal in der woche zu hause)
und ich den ganzen tag am arbeiten bin.
also braucht nur der "kleine " klimaanlage" wenn er den ganzen tag zu hause sitzt.
diese klimaanlagen sind der horror wenns um die stromrechnung geht und wir koennen sie uns einfach nicht mehr "leisten"

in diesem thread gings mir wircklich nur um den kuehlschrank, und da haben die tonkruege wircklich geholfen.
tips wie man ueber den sommer kommt hab ich auch keine neuen....sich fern der sonne halten :mrgreen: :mrgreen:
man gewoehnt sich an alles, ausser an die strompreise wenn man auf die klimaanlage angwiesen ist.
und da hatten wir letzten sommer unseren "jahrhundertsommer" da waren 38 grad normale temperaturen!!!

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Ivi
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Ivi » Mittwoch 26. Juni 2013, 21:14

Braucht ihr denn in der kalten Jahreszeit auch Heizung, oder könnt ihr euch wenigstens die sparen?
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stella
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von stella » Mittwoch 26. Juni 2013, 21:35

ivi wir haben durchaus auch kalte tage und brauchen heizung ( und meinem mann ist im winter immer kalt)
aber zum gluck ist dem letztjaehrigen jahrhundertsommer ein jahrhundertwinter gefolgt. lach
zum glueck sehr mild... weil da oel kann ich mir auch nicht mehr leisten...

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Ivi
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Ivi » Mittwoch 26. Juni 2013, 22:10

Na super! :wink:
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Johanna
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Johanna » Donnerstag 27. Juni 2013, 11:03

Ivi das habe ich auch erlebt - wenn man Wärme gewöhnt ist, dann friert man auch bei ca 20° plus! Als wir immer zweimal im Jahr längeren Urlaub machten (in heissen Ländern) da waren wir zum Schluss so an die "für uns normalen" Temperaturen gewohnt, dass wir in Deutschland nur noch gefroren haben.
@ Stelle Freut mich aber dass wenigstens die Tonkrüge geholfen haben.

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Gitte
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Gitte » Montag 29. Juli 2013, 02:51

@stella können wir euch vielleicht helfen? jeder einzelne von uns hat ja auch nicht viel aber wenn jeder ein paar Cent gibt kannst du dir vielleicht doch öl leisten. sorry an euch alle wenn ich mich jetzt so weit aus dem fenster lehne aber wenn jemand in not ist lassen sich berge versetzen. :wink2: :101: :chair:
legt euch nicht mit mir an - ich bring euch sonst zum lachen

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stella
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von stella » Montag 29. Juli 2013, 15:20

also du bist mir vielleicht eine @gismo!! keine angst, nur weil ich mir das oel eigentlich nicht leisten kann,
heisst nicht das mein mann es nicht trotzdem kaufen geht. grins
mich aergert es nur immer wieder wenn beide den ganzen tag arbeiten gehen und irgendwie das geld trotzdem nicht reicht...

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Ivi
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Ivi » Montag 29. Juli 2013, 17:10

Kann ich verstehen stella! Früher hat es gereicht wenn ein Familienvater einen halbwegs guten Job hatte um seine Familie zu ernähren, heute wird es schon haarig wenn die Frau auch noch arbeiten geht. Irgendwas läuft da ganz gewaltig schief! :shock:
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Johanna » Montag 29. Juli 2013, 17:35

Ivi ich denke mal das hat auch etwas mit den Ansprüchen zu tun, die doch im Laufe der Zeit gewaltig gewachsen sind.
Mit dem Verdienst meines Mannes kamen wir gerade so über die Runden. Aber man wollte sich und den Kindern ja auch mal etwas leisten, sei es nur ein Schwimmbadbesuch oder Zoobesuch.....neue Schuhe mussten auch sein - aber eben keine Markenklamotten. Die Sachen wurden wieder verwendet, so lange es eben ging. Ich habe alte Mäntel aufgetrennt, den Stoff gewendet und für Kinder Jacken genäht - Pullover aufgetrennt, ein neuer Faden dazu - neu gestrickt. Macht das heute überhaupt noch Jemand?? Mama ich weiss - Du machst das schon.....
Dann sagte einmal eine Nachbarin zu mir:"Sie mit den Kindern und dem vielen Kindergeld!" Meine Antwort:"Ich trete Ihnen die Kinder nur einen Monat ab und auch das Kindergeld - aber vergessen Sie nicht es werden auch Hefte und Blöcke, Stifte usw für die Schule benötigt und die Schuhe sollten auch mal wieder besohlt werden.....achja und bevor ich das vergesse -für den kommenden Geburtstag in diesem Monat sollte eigentlich für die Kinderfete auch noch was übrig sein!"
Die Frau sagte nie wieder etwas zu mir in dieser Richtung.
Ich ging auch arbeiten, aber nur damit wir uns schneller mal etwas leisten konnten - angenehmes wie Urlaub z.B. oder mal neue Fahrräder, Reitstunden, Sportvereine für die Kinder usw. Für die Grundbedürfnisse war mein Mann zuständig :lol: :lol:

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Ivi
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Ivi » Montag 29. Juli 2013, 23:00

Ok, das stimmt schon. Heute wird wenig in dem Maße weiter verwendet wie du es beschreibst, aber zb gut erhaltene Kinderklamotten die zu klein geworden sind geben wir auch an die nächsten eigenen und auch dann weiteren Kinder weiter. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Mütter, die den ganzen Tag arbeiten gehen auch kaum Zeit haben Pullover aufzutrennen etc. :wink: Und diese Handfertigkeit wird auch nicht mehr weiter gegeben, wir KÖNNEN es einfach nicht. Und es zu lernen kostet auch wieder viel Zeit und ggfs auch Geld, wenn man keinen hat der einem das beibringen kann. Soll alles keine Ausrede sein, nur meine Sichtweise. :wink: Ich weiß, wen man will geht alles. :mrgreen:
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cystuskraut

Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von cystuskraut » Montag 29. Juli 2013, 23:43

Ja, das stimmt schon --

meine Eltern oder Schwieeltern kannten diese Ansprüche gar nicht.
Aber will man das ? Wir sind doch heute eine andere Generation.
Ich möchte nicht so leben wie meine Eltern :mrgreen: muss ich auch nicht aber trotzdem hat man Ansprüche.
Ich bin jedenfalls keine typische 65jährige wie eine Frau von vor 40 Jahren.
Und trotzdem habe ich mein Lebenlang gearbeitet.
Aber ich will das Thema nicht wieder aufwärmen.

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Johanna
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Johanna » Dienstag 30. Juli 2013, 08:50

Ivi bitte nicht falsch verstehen - ich greife hier Niemanden persönlich an - ich habe das auch nur als Beispiel gebracht. Die könnte man auch noch um einiges erweitern. Aber schau Dich mal um - eigentlich sind wir eine Wegwerfgesellschaft geworden. Und hier meine ich mit "wir" die ganze heutige Generation - egal ob das jetzt 15-jährige oder aber auch 40-jährige sind. Nimm mal Handys - es muss eigentlich immer das neuste und tollste sein, wenn man sich so umsieht und umhört. Erst gestern war die Dame von der Telekom sehr erstaunt als ich ihr sagte, dass man mich nicht mit einer SMS benachrichtigen kann! (Mangels Handy) oder unser Hausmeister, der jetzt für sich eine neue Wohnung sucht......er hat Ansprüche, die ich einfach nicht nachvollziehen kann. Nicht was die Bausubstanz oder Zimmer anbelangt sondern die Größe von einem Badezimmer :lol: :lol: Als ob man sich in einem Badezimmer stundenlang aufhält. (naja manche vielleicht schon :lol: :lol: ) Aber bezahlbar muss der Wohnraum natürlich sein, sprich billig..... Du kannst diese Beispiele ruhig selbst erweitern Ivi, da wirst Du mit Sicherheit, wenn Du Dich mal umschaust und GENAU hinhörst, schon einige Dinge selbst entdecken.
Cystuskraut auch ich bin wirklich keine 70-jährige, wie z.B. meine Grossmutter das mal darstellte - ich habe auch mein ganzes Leben lang gearbeitet - und das nicht gerade wenig. Ich denke nur dass dieses Anspruchsdenken im Laufe der Jahrzehnte nach dem Krieg gewachsen ist - und zwar gewaltig! Das wurde von der vorigen Generation vorgelebt. Und Ansprüche zurückschrauben bzw. verzichten ist ungleich schwerer wie Ansprüche aufbauen und stellen.....
Und nochmal - ich will hier wirklich Niemanden persönlich angreifen. Es sind halt nur so meine Gedanken dazu.

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Ivi
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Ivi » Dienstag 30. Juli 2013, 11:56

Da gebe ich dir völlig Recht, Johanna! Ich denke da beißt sich die Katze in den Schwanz. :wink: Zum einen haben alle höhere Ansprüche, zum anderen müssen alle mehr arbeiten um irgendwie ausreichend Geld zu verdienen und so bleibt natürlich auch keine Zeit und Lust mehr für Dinge wie selber nähen etc.
Aber grundsätzlich hast du Recht, ja!
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stella
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von stella » Dienstag 30. Juli 2013, 13:39

also ansprueche hab ich schon lange keine mehr @johanna, hatte ich auch eigentlich nie. :lol: ich bin ein genuegsamer mensch.
ich hoer hier oefters mal bei einigen mitgliedern durch dass das geld irgendwie immer knapp ist, gismo zum beispiel, ivi.....
und irgendwo bin ich mir sicher das auch deren ansprueche nicht zu hoch gesteckt sind :wink:
tatsache ist, meine eltern hatten nie ein auto, meine mutter war zu hause und hatte ein fahrrad und mein vater ein moped.
wir 6 kinder mussten ab dem 15 lebensjahr arbeiten gehen und zu hause kostgeld abgeben. meine mutter hatte einen riesengrossen garten,
gemuese, obst usw in mengen ohne dafuer zu bezahlen.
sein haus hat er uebrigens mit seinen eigenen haenden --war maurer- auf dem boden den ihm sein vater ueberlasssen hat, aufgestellt, finanziert
durch den verkauf eines stueck landes das er nicht mehr fuer sich selber brauchte.

ja, und jetzt lebe ich in einer mietwohnung wo die nebenkosten im monat nochmals soviel wie die miete ausmachen.
mein 15 jaheriger sohn geht noch zur schule, mein 19 jaheriger ist noch ein jahr lang im militaerdienst, darf ich also immer noch durchfuettern.
ich hab also 3 hungrige maenner zu hause fuer die ich verantwortlich bin.
wir haben 2 autos, BRAUCHEN wir, da wir keine busverbindungen wie in zivilisierten laendern haben :mrgreen:
irgendwie ist das geld in den letzten jahren weniger geworden,wir verbauchen aber mehr. irgendwo ist immer etwas kaputt das repariert werden muss,
autos, waschmaschine usw

hm, im jaenner ist mein vater verstorben und hat so einiges an bargeld hinterlassen das sie sich jahre lang angespart haben.
und ich hatte nicht mal das geld auf der seite um ein flugticket zu kaufen :oops:
also was bitte mach ich falsch :(

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Johanna
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Re: mal einen hausfrauenrat brauch

Beitrag von Johanna » Dienstag 30. Juli 2013, 14:18

nein Stella - Du machst nichts falsch. Denn....die Löhne sind zwar gestiegen - aber die Preise der Lebensmittel, Wohnung, Heizung usw. noch sehr viel mehr. Klar müssen wir heute nicht mehr genau so viele Stunden für ein Pfund Kaffee (z.B.) arbeiten wie kurz nach dem Krieg. Aber wenn man die Entwicklung der Löhne und die Entwicklung der Mieten nimmt, dann siehst Du was ich meine. Wenn ich früher im Urlaub in "ferne Länder" gereist bin habe ich immer nach den Preisen für ein ganz stinknormales Fahrrad gefragt und nach dem Monatslohn. Daraus habe ich dann errechnet, wie lange man dort dafür arbeiten muss und wie schnell man das Geld hier bei uns dafür zusammengespart hat.
Wenn ich z.B. sage, dass ich in das Kölner Haus (sehr gross mit grossem Garten) mit einer Miete von 286,- DM 1971) eingezogen bin und als ich dann auszog (2002) lag die Kaltmiete bereits bei knapp 800,--€ dann kannst Du ja selbst ermessen wieviel mehr an geldlicher Anstrengung allein nur für die Mietkosten nötig war, um das zu bezahlen. Der Lohn in dieser Zeit ist nicht so stark gestiegen - bei weitem nicht! Mein Partner der dritten Lebensphase hat Mietwohnungen die zu einem günstigen qm-Preis vermietet sind. Aber...die Nebenkosten wie Heizung, Wasser, Strom, Fahrstuhl, Hausmeister usw. machen fast noch einmal so viel aus wie die Kaltmiete. Und kleine Wohnungen sind im Verhältnis zu den grossen Wohnungen immer teurer....leider. Da konnte die Tochter in Köln ein Lied davon singen.
Dafür sind die ganzen technischen Geräte immer billiger geworden - und gerade deswegen werden sie ja auch en masse gekauft. Ausserdem sind technische Geräte nicht mehr so gebaut, dass sie ewig halten - da wird schon von den Herstellern ein zeitlich sehr schneller Verschleiss einkalkuliert und auch billig produziert. Deshalb ja immer mein Spruch: Ich bin nicht so reich,. dass ich mir das billigste leisten kann.
Ja Stella, das kenne ich auch - ich selbst habe bereits 3 Monate vor meinem 15. Lebensjahr angefangen zu arbeiten und ich musste alles abgeben, weil eben das Geld knapp war. Taschengeld? Dafür ging ich als Schülerin nebenher dachdecken, machte teilweise auch Babysitting und dergleichen mehr - also auch da war nichts wie tote Hose.....da wird man bescheiden und lernt Verzicht wenn man sieht, was sich andere Kinder zu dieser Zeit leisten konnten.
Fazit: das Leben ist sehr viel härter geworden für die uns nachfolgenden........

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